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E.on: Ein innovativer Konzern hat Erfolg; Börsenwelt Presseschau II

DER AKTIONÄR

Die Experten von zitieren Sebastian Feldmann, Innovationsforscher und Partner der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), welcher das Ergebnis einer PwC-Innovationsstudie zusammenfasst: "Innovative Unternehmen wachsen schneller, erzielen mehr Umsatz und sind nachhaltig erfolgreicher." Leo Brecht, Professor am Institut für Technologie- und Prozessmanagement an der Universität Ulm, beweist, dass sich das auch an der Börse abzeichnet. Mit Wirtschaftsphysiker Julian Kauffeldt entwickelte Brecht ein Modell, welches besonders innovative Unternehmen findet und miteinander vergleicht. Dabei konzentrierten sich die beiden Wissenschaftler auf die quantitative Ebene, also die reinen Zahlen für Forschungsausgaben, Zusammenarbeiten mit Forschern oder die Zahl der Verbesserungsvorschläge (Input) und Ergebnisse in Erfindungen, Patentanmeldungen, dem Gewinn aus diesen Patenten oder dem Wert der Patente (Output). Dabei soll die Innovations-Effizienz herausgefunden werden, der Input-Output-Quotient und die Bewertung der Unternehmen zueinander. Die Schweizer Finanzberatungsgesellschaft Alpora hat aus diesen 34 quantifizierbaren Innovationsfaktoren Innovation-Capability-Indizes (Neuerungs-Befähigungs-Verzeichnisse; ICI) berechnet. Seit dem Jahr 2009 hat sich etwa der ICI-Germany besser entwickelt als der DAX. Dabei haben innovative Unternehmen vor allem zu Hochzeiten der Bankenfinanz- und Schuldenkrise deutlich besser abgeschnitten als Firmen, die weniger Wert auf Forschung legen.

Der Aktienkurs von E.on hat im vergangenen Jahr rund neun Prozent an Wert verloren, dennoch zählt es für Alpora zu den innovativen Unternehmen Deutschlands. Der Energieversorgungskonzern hat im Jahr 2012 genau 56 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben, was einer Quote von 0,04 Prozent zum Umsatz entsprach. Die Forschungsschwerpunkte liegen in der technologischen Neuerung und der Prozessinnovation zum kosteneffizienteren Betrieb von Wind- und Wasserkraftanlagen. Zudem beschäftigt sich E.on mit technologischen Lösungen zur Speicherung und Verteilung von Energie in zunehmend dezentralen Systemen der Energieerzeugung.

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