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E.ON: Licht am Ende des Tunnels?

Noch immer haben E.ON und RWE mit den Folgen der deutschen Energiewende zu kämpfen. Allerdings scheint nach vielen Jahren trotz der verbleibenden Herausforderungen endlich ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar zu werden.

In der Vergangenheit mussten Investoren in Bezug auf die Aktien der beiden großen deutschen Energieversorger E.ON und RWE reichlich Geduld mitbringen. Zuletzt zeigten sich beide DAX-Papiere jedoch stark erholt. Zwar sind sie immer noch sehr weit von den Notierungen entfernt, die sie zum Beispiel noch vor der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise erreichen konnten. Allerdings schien sich nach einer zwischenzeitlichen Bodenbildung zuletzt so etwas wie eine Kurserholung abzuzeichnen. Wie nachhaltig diese sein kann, muss sich aber noch herausstellen. Selbst im Zuge des langanhaltenden Abwärtstrends bei E.ON & Co gab es immer wieder Erholungsversuche, die allerdings häufig relativ schnell an Dynamik verloren hatten.

Während an den Märkten weiterhin gerätselt werden darf, ob die Aktien von E.ON und RWE nun eine Wende eingeläutet haben, fragt man sich genauso, was die zwischenzeitliche Erholung ausgelöst hat. Immerhin hatten beide Konzerne enttäuschende Ergebnisse für das erste Quartal 2014 präsentiert und damit nicht gerade für Aufbruchsstimmung gesorgt. Neben Umsatz- und Gewinnrückgängen konnte auch die Prognose für das Gesamtjahr wenig überzeugen. Bei der Vorstellung der jüngsten Zahlen am 13. Mai hatte E.ON bestätigt, dass man in diesem Jahr einen weiteren Rückgang beim EBITDA von 9,3 Mrd. Euro in 2013 auf 8,0 bis 8,6 Mrd. Euro erwartet. Beim für die Dividende entscheidenden nachhaltigen Konzernüberschuss soll es wiederum von 2,2 auf 1,5 bis 1,9 Mrd. Euro weiter nach unten gehen. Zudem hatten die Düsseldorfer für die Zeit danach keine nennenswerten Verbesserungen in Aussicht gestellt, sondern eher eine Stabilisierung auf dem niedrigen Niveau prognostiziert.

Ein großer Unsicherheitsfaktor war für die deutschen Energieriesen bisher das regulatorische Umfeld. Doch mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) könnte mehr Planungssicherheit entstehen. Gleichzeitig hat E.ON gezeigt, dass man sich immer besser auf die Energiewende einstellen kann. Schließlich trugen die Erneuerbaren Energien im ersten Quartal fast 600 Mio. Euro zum konzernweiten EBITDA bei und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Daneben konnte man sich zuletzt über die von den Finanzbehörden zurückerstatteten Brennelementesteuerbeträge freuen. Diese können jedoch erst nach endgültigen Gerichtsurteilen zu diesem Thema ergebniswirksam verbucht werden. Ein großer Erfolg wäre es für die Konzerne zudem, wenn die Kernkraftaktivitäten an den deutschen Staat abgewälzt werden könnten und die Risiken zu geringer Rücklagen für den Rückbau alter Atommeiler für die Unternehmen verschwinden würden. Im Gegensatz dazu dürften die anhaltend hohe Verschuldung von E.ON und RWE oder der schleppende Ausbau des Geschäfts außerhalb Deutschlands einer nachhaltigen Kurserholung im Wege stehen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der E.ON-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT13T7) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,37, die Knock-Out-Schwelle bei 11,20 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT4YXQ, aktueller Hebel 3,44; Knock-Out-Schwelle bei 18,50 Euro) auf fallende Kurse der E.ON-Aktie setzen.

Stand: 01.07.2014

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