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E.on zieht die Reißleine

DER AKTIONÄR

Obwohl es eines der modernsten Gaskraftwerke in Europa ist, haben die Betreiber um den Energieriesen E.on die Stilllegung des Kraftwerks Irsching angekündigt. Hintergrund sei die mangelnde Perspektive für einen wirtschaftlichen Betrieb nach Auslaufen der derzeitigen Verträge mit dem Netzbetreiber, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Auswirkungen auf den Kurs der E.on-Aktie halten sich zwar in Grenzen, im starken Marktumfeld reicht es am Montag aber trotzdem nur für die rote Laterne im DAX.

Vor allem Gaskraftwerke leiden unter den Folgen der Energiewende. "Die zunehmenden Mengen subventionierten Stroms aus erneuerbaren Energien und die niedrigen Großhandelspreise für Strom lassen mittlerweile keinen Einsatz am Markt mehr zu", erklärten die Betreiber. Im Jahr 2014 hätte das Kraftwerk Irsching zu keiner Stunde Strom für den Markt produziert, heißt es in der Mitteilung weiter. Stattdessen sei es nur zur Stabilisierung des Stromsystems zum Einsatz gekommen. Die dafür vertraglich festgelegte Vergütung reiche aber gerade aus, um die laufenden Kosten zu decken. Wenn demnächst auch diese Verträge auslaufen und das Kraftwerk seine Kosten am Markt komplett selbst verdienen muss, drohen schnell rote Zahlen. Bevor es soweit kommt, zieht E.on nun die Reißleine.

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31.08.2015, 17:35, Xetra

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