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Einstiegschance?

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Der DAX hat von seinem Hoch inzwischen mehr als 1.000 Zähler eingebüßt. Er schickt sich damit an, meine Prognose von Ende Mai einzulösen. Damals hatte ich gewarnt, dass es im laufenden Jahr noch eine Korrektur in einer Größenordnung von 15 bis 20 Prozent geben würde.

Zum einen waren die Bewertungen - vor allem bei den Hightechs aus dem TecDAX - in gefährlich hohes Terrain vorgestoßen. Dazu waren die Märkte nach den kräftigen Gewinnen der vergangenen Jahre reif für einen Rücksetzer. Ob es nun die geopolitischen Risiken, schwache Unternehmenszahlen oder aber die Angst vor einer früheren Zinswende in den USA sind, die die jüngsten Kursverluste verursacht haben. Offenbar waren einige Anleger bereit, ihre Gewinne vom Tisch zu nehmen. Und dieses Mal standen nicht sofort neue Käufer parat. Entsprechend ging es deutlich abwärts. Besonders betroffen sind wie bei jeder Korrektur die Highflyer der vergangenen Monate - und die stammen vorwiegend aus dem Technologiesektor.

Grund zur Sorge?

Garantien gibt es an den Börsen nie. Natürlich können die Pessimisten recht haben und die bisherigen Verluste nur der Auftakt für einen echten Crash sein. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist aber äußerst gering. Die Angst vor steigenden Zinsen sorgt stets für Verunsicherung bei Anlegern. Die Aufwärtstrends bei Aktien gehen aber meist erst zu Ende, wenn die Leitzinsen drei bis vier Prozent erreichen, weil ab diesem Niveau die Konjunktur ausgebremst wird. Bis dahin wird noch eine lange Zeit vergehen. Das Zinsumfeld wird Aktien noch eine ganze Weile stützen und Aktien bleiben - im Vergleich zu anderen Anlageklassen - mit Abstand die günstigste Alternative.

Obere Grenze

Im letzten Aufwärtstrend von 2003 bis 2007 erreichte der DAX ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp über 2. In Anbetracht der heute noch günstigeren Zinsen dürfte dieses Niveau auch in diesem Trend mindestens wieder erreicht werden. Im DAX würde das einem Stand von 11.000 Zählern entsprechen. Meiner Ansicht nach stellt die laufende Korrektur daher eine gute Chance zum Einstieg dar. Gab es vor einigen Wochen aus fundamentaler Sicht kaum interessante Kaufkandidaten, beginnt sich das jetzt zunehmend zu ändern.

Interessenkonflikt:

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