Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Ernst & Young: Starker Euro belastet Dax-Konzerne

Börsen-Zeitung

Die deutsche Industrie klagt über den starken Euro. Der Kursanstieg der Gemeinschaftswährung bremst exportorientierte Konzerne. Dies hat die abgelaufene Quartalssaison geprägt. „Der starke Anstieg des Euro kam für viele Unternehmen unerwartet. Sie hatten eher mit dem Gegenteil gerechnet. Entsprechend haben sie keine oder kaum Vorkehrungen durch entsprechende Absicherungsgeschäfte getroffen.“ Das moniert Thomas Harms, Partner von Ernst & Young. Die Stärke der Gemeinschaftswährung hat den Konzernen im dritten Quartal einen Dämpfer versetzt. Trotz steigender Nachfrage und überwiegend positiver operativer Entwicklung meldete mehr als die Hälfte der Top-Konzerne Umsatzrückgänge. Insgesamt gingen die Erlöse der Industrie- und Handelsunternehmen um 1,3 % auf 259,5 Mrd. Euro zurück. Darin nicht enthalten ist ThyssenKrupp, die am 21. November Bilanz zieht. Die Begründung in den Zwischenberichten allenthalben: Der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Euro-Kurs lässt im Ausland erzielte Einnahmen bei der Umrechnung schrumpfen.
Um den Text im Original zu lesen, klicken Sie hier...
weitere Börsen-Zeitung-News

Das könnte Sie auch interessieren

Derivate-Wissen

Sie glauben, der Kurs des "DAX" steigt?

Mit Bonus-Zertifikaten können Sie an steigenden Index-Kursen teilhaben.

Erfahren Sie mehr zu Bonus-Zertifikaten