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Euro/US-Dollar Analyse : Mit Schwung auf neue Jahreshochs?

Wochenanalyse: Grundsätzlich wäre es nachvollziehbar, wenn der Euro zum US-Dollar in den kommenden Wochen und Monaten weiter zulegen würde. Immerhin stellt sich die konjunkturelle Lage in den USA momentan deutlich kritischer dar. Und wenngleich die US-Notenbank momentan noch den Standpunkt vertritt, dass die Reduzierung der Stützungskäufe am Bondmarkt fortgesetzt werden sollte, ist zum einen fraglich, ob sie das bei einem weiteren Abgleiten der Konjunktur durchhalten will und zum anderen ist eher unwahrscheinlich, dass das Zinsniveau der US-Bonds in einem solchen Umfeld (trotz der durch den Rückbau der Stützungskäufe entstehenden Nachfragereduzierung seitens der Fed) nennenswert steigt und so über höhere Zinsen auch zu einer höheren Nachfrage nach dem US-Dollar führt. Außerdem ist die Stärke einer Währung auch immer eine Frage des Vertrauens. Und das Verhalten der US-Notenbank in Kombination mit dem Abgleiten des Wachstums fördert dies nun sicherlich nicht. Im Prinzip passt es also, dass der Euro zuletzt gegen den Greenback wieder zulegte. Aber ob es auch reichen wird, um die Handelsspanne der letzten knapp sechs Monate nach oben zu verlassen, ist eine ganz andere Frage. Immerhin zeigt der Wochenchart, dass neben den Zwischenhochs der letzten Monate auch die jetzt als Widerstand fungierende, im Sommer letzten Jahres etablierte Aufwärtstrendlinie noch im Weg steht. Dazu ein Blick auf den Chart auf Tagesbasis:

Tagesanalyse: Ein ganz interessanter Aspekt ist zudem, dass die vorbeschriebene Gemengelage die Euro/US-Dollar Relation bislang nicht wirklich bewegen konnte. Der Kurs dümpelte tagelang in einer engen Spanne seitwärts, bevor ein erfolgreicher Test der 20-Tage-Linie am Donnerstag Basis für den Anlauf an die Widerstandszone 1,3832/1,3892 wurde. Aber war die Charttechnik alleine Auslöser dieser Bewegung? Oder spielten die kürzlichen Aussagen von Janet Yellen oder Mario Draghi mit hinein? Spielt die Entwicklung in der Ukraine eine Rolle? Momentan eher (noch?) nicht. Denn dieser jüngste Aufwärtsimpuls um ca. einen Cent fand vor allem am Freitagvormittag statt, während keine nennenswerten Nachrichten auftauchten und die anderen Märkte eher ruhig blieben. Aber wenn die externen Einflüsse bislang nicht nennenswert kurstreiben wirken konnten stellt sich die Frage, ob sie ausgerechnet jetzt, am unteren Ende einer markanten Widerstandszone, zum Zünglein an der Waage werden und den Kurs über diese Hürden hinaus ziehen können. Solange das offen bleibt, raten wir weiter zu der bereits Anfang Februar angeratenen Neutralität. Damals ging es vor allem darum, den Bruch der entscheidenden Supportzone 1,3417/1,3452 US-Dollar für den Einstieg auf der Short-Seite abzuwarten. Jetzt klopft Euro/US-Dollar ans obere Ende der Handelsspanne und nun gilt auch hier: Erst nach dem Ausbruch über die Widerstandszone 1,3832/1,3892 US-Dollar würde sich der Einstieg in Long-Positionen anbieten, der Stoppkurs sollte dann bei zunächst 1,3760 US-Dollar platziert werden. Denn noch kann der Kurs auf diesem Niveau sang- und klanglos wieder abdrehen!

Widerstände: 1,3832 / 1,3892 / 1,4243

Unterstützungen: 1,3670 / 1,3452 / 1,3417 / 1,3298 / 1,3104 / 1,2797 / 1,2748

Weitere Informationen zur EUR/US-Dollar Analyse erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

ProduktauswahlShorts DE000NG0Y6N6 und DE000NG0ED30 Longs DE000NG0M0L7 und DE000NG0TUT4

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29.07.2014, 16:00, außerbörslich

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