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Europas Bankenunion nimmt Gestalt an

Börsen-Zeitung

Europas Finanzministern ist quasi in letzter Minute ein Durchbruch in ihren Verhandlungen über das künftig einheitliche Regime für die Abwicklung schwer angeschlagener Banken gelungen. In der Nacht zum Donnerstag und damit unmittelbar vor dem EU-Gipfel einigten sie sich auf eine gemeinsame Position, mit der sie Anfang 2014 in die Schlussverhandlungen mit dem EU-Parlament ziehen. Auch wenn die Europaabgeordneten harte Auseinandersetzungen angekündigt haben, gilt eine Verständigung im Frühjahr als wahrscheinlich. Damit würde – zumindest auf dem Papier – nicht nur die gemeinsame Aufsicht unter dem Dach der Europäischen Zentralbank, sondern auch die ordentliche Abwicklung maroder Banken als zweiter Pfeiler der Bankenunion stehen. Die Position der EU-Minister sieht vor, dass über das Schicksal aller großen Kreditinstitute aus Euroland nicht mehr national entschieden wird. Wenn eine dieser Banken ins Wanken gerät, soll künftig ein Ausschuss – vor allem besetzt mit nationalen Aufsehern – zusammentreten und einen Plan über die Modalitäten einer schonenden Entsorgung erarbeiten.
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