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Eurozone: Geldmengenwachstum legt leicht zu

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge etwas beschleunigt, während die Kreditvergabe an private Haushalte stabil blieb. Die breit gefasste Geldmenge M3 sei im März zum Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent gestiegen, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Vormonat war die Geldmenge laut revidierten Daten etwas schwächer um 4,9 Prozent (zuvor 5,0 Prozent) gewachsen.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 schwächte sich hingegen im März von 10,2 Prozent im Vormonat auf 10,1 Prozent ab. M1 gilt als Konjunkturindikator.

Bei der Kreditvergabe gab es eine unterschiedliche Entwicklung. Die Kredite an private Haushalte zeigten sich stabil. Sie stiegen im März im Jahresvergleich um 1,6 Prozent und damit genauso stark wie im Februar. Die Kredite an Unternehmen außerhalb des Finanzsektors legten hingegen stärker zu. Hier gab es einen Zuwachs um 1,1 Prozent zum Vorjahr, nachdem die Rate im Februar bei 1,0 Prozent gelegen hatte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Mitte März die Geldpolitik erneut gelockert. Damit soll auch die Kreditvergabe angekurbelt werden./jkr/tos/fbr

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