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EUWAX-Trends am Nachmittag

euwax trends am nachmittag Montag, 11. Februar 2013

Verschnaufpause zum Rosenmontag

Stahlbranche untermauert Erholungstendenz

Zu Wochenbeginn haben sich die Börsianer mit größeren Engagements zurückgehalten. Anleihen aus Spanien und Italien gerieten etwas unter Druck, weil Investoren fürchten, dass die europäischen Sorgenkinder von ihrem Sparkurs abweichen könnten. So rentierten zehnjährige spanische Papiere heute bei 5,421 Prozent, nach 5,383 Prozent am Freitag. Die italienischen Pendants lagen unterdessen bei 4,60 Prozent, nach zuletzt 4,57 Prozent. Analysten vermuten, dass es für die Anleihen dieser Länder erst wieder bergauf gehen könne, wenn der Ausgang der Wahlen in Italien klar sei und sich die politische Situation in Spanien beruhigt habe.

Die Bundesregierung erwartet ein baldiges Ende der Konjunkturschwäche in Deutschland. Im Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums heißt es: "Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft hellen sich allmählich auf. Die Frühindikatoren deuten auf ein absehbares Ende der aktuellen Schwächephase hin." Der Arbeitsmarkt sei in besserer Verfassung als erwartet und bleibe damit eine wichtige Stütze der Binnenkonjunktur.

Der DAX notierte am Nachmittag bei 7.636 Punkten mit 0,2 Prozent im Minus. Die Umsätze sind sowohl wegen der Karnevals- bzw. Faschingsumzüge in Deutschland, als auch aufgrund der Feiertage in Asien nicht sonderlich hoch. Der Euwax Sentiment Index pendelte seit den Mittagsstunden im Bereich der Nulllinie. Eine klare Mehrheitsmeinung war beim Handel mit verbrieften Derivaten in Bezug auf den DAX nun kaum noch erkennbar.

Nachdem die Rohstahlerzeugung in Deutschland zwölf Monate in Folge geschrumpft war, setzte im Oktober eine leichte Erholungstendenz ein. Im Januar stieg die Produktion um fünf Prozent zum Vorjahresmonat auf 3,6 Millionen Tonnen. Dies war der vierte Anstieg in Folge. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet die Branche bisher mit einem kleinen Wachstum von einem Prozent auf rund 43 Millionen Tonnen Rohstahl. Die Aktie von ThyssenKrupp notierte am Nachmittag bei 17,76 Euro mit 0,1 Prozent im Plus. An der Euwax waren heute Knock-out-Calls gesucht.

An der Spitze der DAX-Gewinner lag am Nachmittag die E.on-Aktie mit einem Aufschlag von 2,4 Prozent auf 13,16 Euro. RWE verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 27,76 Euro. Die Papiere der Energieversorger hatten zuletzt regelmäßig auf den Verkaufslisten der Anleger gestanden. Einige Anleger trennten sich heute von Call-Optionsscheinen auf E.on.

Zu den Gewinnern des Tages gehörte aber auch die Merck-Aktie mit einem Aufschlag von 1,5 Prozent auf 98,52 Euro. Zuvor hatten die Analysten der Deutschen Bank ihr Kursziel für Merck von 113 auf 118 Euro angehoben.

Aufgrund von starken Abschreibungen im vierten Quartal musste Kontron für das Gesamtjahr 2012 einen überraschend hohen operativen Verlust in Höhe von rund 32 Millionen Euro hinnehmen. Die Aktie brach bis zum Nachmittag um 5,7 Prozent auf 4,05 Euro ein und war damit Schlusslicht im TecDAX.

Nach dem in der vergangenen Woche gemeldeten Umsatzsprung von Linked in waren heute vor allem Call-Optionsscheine auf die Aktie des Anbieters eines Sozialen Netzes gesucht. Börse Stuttgart TV In den vergangenen Jahren waren die beiden Edelmetalle Gold und Silber ein durchaus lohnendes Investment. Zuletzt scheinen jedoch besonders Platin und Palladium einen Blick wert zu sein, meint zumindest Thomas May von GodmodeTrader.de. Weshalb der technische Analyst diesen beiden Edelmetallen im laufenden Jahr besonders viel zutraut, erläutert er im Interview bei Börse Stuttgart TV.

Interview hier abrufbar: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv.html?vid=8560

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Quelle: Boerse Stuttgart AG

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16.04.2014, 17:22, Frankfurt

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