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EUWAX-Trends am Nachmittag

EUWAX

Euwax Trends vom 15.05.2013

Enttäuschende BIP-Daten in der Euro-Zone

US-Unternehmen drosseln ihre Produktion

Der Aufwärtstrend des NIKKEI-225-Index hat sich heute fortgesetzt. Dabei durchbrach der Kurs erstmals seit dem Januar 2008 die Marke von 15.000 Punkten. Die Sony-Aktie sprang allein um rund zehn Prozent nach oben. Großaktionär Third Point schlägt vor, den japanischen Elektronik-Riesen aufzuspalten. Der US-Hedgefonds will die Unterhaltungssparte vom Konzern abtrennen und an die Börse bringen.

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal des Jahres um 0,1 Prozent gewachsen. Analysten hatten allerdings mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Frankreich rutschte durch einen Rückgang des Bruttoinlaudnprodukts um 0,2 Prozent in die Rezession. In der gesamten Euro-Zone schrumpfte die Wirtschaftsleistung mit 0,2 Prozent bereits das sechste Quartal in Folge. Das ist die längste Durststrecke in der Geschichte des Währungsraumes.

Angesichts der schwachen Konjunkturdaten fiel der Euro auf 1,2844 US-Dollar und lag damit auf einem Sechswochentief. Da zudem auch der US-Dollar gegenüber anderen Währungen zulegen konnte, gerieten die Preise an den Rohstoffmärkten unter Druck. Kupfer verbilligte sich um 1,7 Prozent. Der Juni-Future der Ölsorte Brent notierte um 1,11 US-Dollar leichter bei 101,49 US-Dollar. WTI lag unterdessen bei 92,59 US-Dollar mit 1,62 US-Dollar im Minus. Der Goldpreis markierte mit 1.409 US-Dollar pro Feinunze den niedrigsten Stand seit drei Wochen. Rohstoffe werden in der US-Währung abgerechnet und werden damit für Käufer aus anderen Ländern weniger attraktiv, wenn der US-Dollar aufwertet.

Die US-Unternehmen haben ihre Produktion im April überraschend deutlich gedrosselt. Sie ging im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent zurück. Ökonomen hatten hier lediglich einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet, nachdem es im März noch ein Plus von 0,3 Prozent gegeben hatte.

Allerdings habe sich dem ifo-Institut zufolge das Klima für die Weltwirtschaft dank neuer Impulse aus Asien verbessert. Das Barometer für die globale Nachfrage im zweiten Quartal sei zum zweiten Mal in Folge gestiegen.

Der DAX war am Morgen auf ein neues Allzeithoch von 8.368 Punkten geklettert und übertraf dabei die erst am Freitag erreichte Bestmarke um zehn Punkte. Im weiteren Verlauf gab der deutsche Leitindex wieder etwas nach. Am späten Nachmittag setzten aber erneut mehr Käufe ein. Somit lag der DAX jetzt bei 8.361 Zählern mit 22 Punkten im Plus.

Der Euwax Sentiment Index lag am in dieser Phase bei minus 35 Punkten. Die Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger setzt nun also wieder auf fallende Kurse des DAX.

Unterdessen hat der Bezugsrechtshandel im Zuge der Kapitalerhöhung der Commerzbank begonnen. Die Altaktien der Commerzbank werden also seit heute exklusive der Bezugsrechte für die jungen Aktien gehandelt. Bereinigt um diesen Wert lag der Schlusskurs gestern bei einem Allzeittief von 6,96 Euro. Heute schoss die Altaktie bis zum Nachmittag 11,8 Prozent auf 7,78 Euro nach oben. Dabei wechselten heute innerhalb der ersten 15 Handelsminuten mehr Papiere den Besitzer als an einem gesamten durchschnittlchen Handelstag. Zuvor hatte der staatliche Bankenrettungsfonds SoFFin rund 89 Millionen Aktien zu einem Preis von sieben Euro ohne Bezugsrechte verkauft.

ThyssenKrupp legte heute tiefrote Zahlen vor. Nach den Milliarden-Verlusten mit den Stahlwerken in Übersee treibt Vorstandschef Heinrich Hiesinger nun den Abbau tausender Jobs voran. Rund 3.000 der 15.000 Stellen in der Verwaltung sollen wegfallen. Rund 1.600 davon sollen allein in Deutschland gestrichen werden. Unterdessen verdichten sich die Gerüchte über einen bald bevorstehenden Verkauf der defizitären Stahlwerke in Übersee. Die Aktie stieg deshalb heute zeitweise um mehr als fünf Prozent bis auf 15,89 Euro. Am Nachmittag lag der Kurs dann allerdings bei 14,87 Euro mit 1,5 Prozent im Minus. Der Konzern hatte zuvor erklärt, dass eine Kapitalerhöhung in den kommenden sechs bis neun Monaten nicht ausgeschlossen werden könne.

Am Nachmittag wurde zudem gemeldet, dass die US-Gesundheitsbehörd FDA das Bayer-Mittel Xofigo gegen Prostata-Krebs genehmigt. Die Bayer-Aktie notierte daraufhin bei 85,28 Euro mit 0,9 Prozent im Plus.

Börse Stuttgart TV

Im Monat Mai kommt man einfach nicht an der Börsenregel Sell in May and go away vorbei. Immer wieder wird in den Medien, Foren und Blogs über diese Weisheit diskutiert. Und immer öfter wird mit Blick auf das neue Allzeithoch des DAX die Frage gestellt, ob diese Börsenregel eigentlich noch stimme? Andreas Glogger von der Vermögensverwaltung Glogger & Rogg sprach darüber bei Börse Stuttgart TV.

Quelle: Boerse Stuttgart AG

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17.10.2014, 19:55, Berlin

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