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EUWAX-Trends am Vormittag

euwax trends am vormittag Donnerstag, 21. Februar 2013

Fed-Protokoll setzt DAX unter Druck

Versicherer mit starken Zahlen

Die Furcht vor einem möglichen Ende der Anleihekäufe der Fed belastet auch zum heutigen Handelsstart die Märkte. Bereits gestern Abend reagierte der DAX mit leichter Verunsicherung auf die Andeutungen der Fed, wonach man sich in Kürze dazu entschließen könnte, das Anleihekaufprogramm einzustellen. Entsprechend verunsichert notiert der DAX aktuell mit einem Minus von über 1,5 Prozent. Die Angst vor den Nebenwirkungen der seit Jahren anhaltenden lockeren Geldpolitik wird größer. Einzelne regionale Notenbankchefs zeigen sich besorgt, dass die Flut an billigem Geld die Märkte infizieren könnte. Skeptiker der milliardenschweren Anleihekäufe konstatierten, dass Banken und Investoren dazu verleitet werden könnten, zu hohe Risiken einzugehen. In der Folge droht, so Kritiker, die ernsthafte Gefahr einer Blasenbildung am US-Aktienmarkt. Erst im Dezember gab die Fed bekannt, dass man vorläufig unbefristet jeden Monat Staatsanleihen und Hypothekenpapiere in einem Gesamtvolumen von 85 Milliarden US-Dollar kaufen würde. Verschiedene regionale Notenbankpräsidenten, wollen nun die Wirksamkeit der Käufe auf die Probe stellen und notfalls unabhängig von der Entwicklung des US-Arbeitsmarktes beenden.

Die Derivateanleger in Stuttgart setzen massiv auf eine Gegenbewegung beim deutschen Leitindex. Spekulationen auf eine Trendwende beim Dax sowie vereinzelte Gewinnmitnahmen treiben den EUWAX-Sentiment-Index auf ein zwischenzeitliches Hoch von über 54 Punkten.

Bei den Einzelaktien stehen heute die Rückversicherer im Fokus, welche durch die Bank positive Nachrichten für ihre Aktionäre bereithalten: Vorneweg marschiert die Allianz, welche im vergangenen Jahr ihr operatives Ergebnis um ein Fünftel auf 9,5 Milliarden Euro steigern konnte. Der Nettogewinn konnte von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2011, auf 5,2 gesteigert und somit mehr als verdoppelt werden. Trotz des Gewinnsprung und einem positiven Ausblick für das laufende Jahr, will man bei der Allianz die Dividende vorläufig nicht erhöhen. Diese soll mit 4,50 Euro pro Anteilsschein stabil gehalten werden. Die Aktie der Allianz ist heute einer der wenigen Gewinner im DAX und notiert mit 0,5 Prozent im Plus. Eine Sonderdividende zahlen, will man hingegen bei dem Schweizer Konkurrenten Swiss Re. Pro Aktie wollen die Eidgenossen vier Franken zusätzlich ausbezahlen. Die reguläre Dividende soll ebenfalls um 50 Rappen auf 3,50 Franken angehoben werden. Möglich wird diese Großzügigkeit im Hause Swiss Re durch einem Überschuss im Etat in Höhe von 4,2 Milliarden US-Dollar. Die Nummer zwei unter Europas Versicherern, die französische Axa, kann ebenfalls auf ein erfreuliches Jahr zurückblicken. Das operative Ergebnis konnte um 13 Prozent auf 4,25 Milliarden Euro gesteigert werden. Allerdings blieb der Gewinn mit 4,15 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahresniveau zurück.

Börse Stuttgart TV Die Börse Stuttgart setzt die Erweiterung ihrer Handelszeiten konsequent fort: Ab dem 1. März 2013 können sämtliche inländischen und ausländischen Aktien, ETPs sowie Genussscheine bis 22.00 Uhr gehandelt werden. Die Vorteile und neuen Möglichkeiten für Privatanleger erläutert Ralph Danielski, der Stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung der Börse Stuttgart GmbH.

Interview hier abrufbar: https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersestuttgarttv/boersestuttgarttv.html?vid=8588

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Kontakt:

Cornelia Frey Börse Stuttgart cornelia.frey@boerse-stuttgart.de

Quelle: Boerse Stuttgart AG

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