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Finanzmarkt-Round-Table: Setzt „financial repression“ die Systemstabilität aufs Spiel?

lz - Ist es ein implizierter Deal zwischen Finanzpolitik, Notenbank und Tarifparteien, dass man eine längere Niedrigzinsphase hinnimmt, um eine Abschmelzung der hohen Staatsschulden zu erleichtern? Immerhin kauft die Europäische Zentralbank (EZB) bereits in großem Stil Staatsanleihen und hält den Zins aktuell bei 0,75 %, was für viele Anleger heißt, dass sie real - also bei Einberechnung der Teuerung - Kapital verlieren. Große Schuldner wie der Staat hingegen freuen sich über ein niedriges Zinsniveau und eine sukzessiv sinkende Schuldenlast. Als finanzielle Repression wird dieser Mechanismus häufig bezeichnet, dessen Folgen beim Finanzmarkt-Round-Table der DekaBank, des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Börsen-Zeitung diskutiert worden sind: Das Geschäftsmodell der Banken wankt, so warnt Deka-Chefvolkswirt Ulrich Kater, und der Mannheimer Ökonom Hans Peter Grüner verweist auf negative Anreizeffekte. Die Rolle der Notenbanken wandelt sich und womöglich wird damit langfristig sogar die Systemstabilität unterminiert, mutmaßt IW-Ökonom Markus Demary. Mehr über die Debatte lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.

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