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Fresenius Medical Care: Sinkende Gewinne

DER AKTIONÄR

Die Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) ist zuletzt deutlich eingebrochen. Grund sind die geplanten Sparmaßnahmen im US-Gesundheitssystem. Die US-Regierung plant, die Erstattung für Dialyse-Behandlungen ab dem Jahr 2014 um 9,4 Prozent zu senken. Am heutigen Dienstag hat der DAX-Konzern nun die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Der Gewinn sank in der Berichtsperiode auf 263 Millionen Dollar. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte die Fresenius-Tochter noch 289 Millionen in den Büchern stehen. Das operative Ergebnis (EBIT) fiel um acht Prozent auf 544 Millionen Dollar und verfehlte wie auch der Überschuss die Erwartungen des Marktes. Dagegen konnte der DAX-Konzern den Umsatz dank gestiegener Patientenzahlen um fünf Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar steigern.

Unternehmenschef Rice Powell bestätigte indes den Ausblick und erwartet weiterhin einen Umsatzanstieg von mehr als sechs Prozent auf über 14,6 Milliarden Dollar. Beim Überschuss werde wegen der Haushaltskürzungen in den USA weiterhin das untere Ende der Spanne erwartet. Das Konzernergebnis soll 1,1 bis 1,15 Milliarden Dollar erreichen.

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