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Fresenius versilbert Rhön-Klinikum-Aktienpaket

Reuters

Frankfurt (Reuters) - Der Gesundheitskonzern Fresenius trennt sich von seinem Aktienpaket am Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum.

Die Beteiligung von fünf Prozent werde von der Berenberg Bank bei institutionellen Investoren platziert, teilte Fresenius am Montagabend mit. Die Bank bietet die rund 6,9 Millionen Aktien in einer Spanne von 23,10 bis 23,50 Euro an, wie aus den Verkaufsunterlagen hervorgeht, die Reuters vorlagen. Das ist ein Abschlag von bis zu 4,2 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom Montag. Die Aktien sollen bis Dienstag platziert sein. Fresenius könnte mit dem Paketverkauf bis zu 162 Millionen Euro erlösen.

In Branchenkreisen war bereits erwartet worden, dass Fresenius seinen Anteil verkauft. Der Bad Homburger Konzern musste sich entscheiden, was er damit anfangen wollte. Bei Rhön-Klinikum steht in nächster Zeit ein rund 1,7 Milliarden Euro schwerer Aktienrückkauf an. Die Papiere sollen anschließend eingezogen worden.

Rhön-Klinikum hatte Anfang des Jahres einen Großteil seiner Krankenhäuser für rund drei Milliarden Euro an die Fresenius SE verkauft. Fresenius hatte eigentlich Rhön-Klinikum als Ganzes schlucken wollen und war deshalb 2012 mit fünf Prozent dort eingestiegen. Doch der Komplettverkauf war gescheitert.

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31.10.2014, 18:40, Stuttgart

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