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Gazprom: Das könnte richtig teuer werden

DER AKTIONÄR

Die EU-Kommission will ihr Wettbewerbsverfahren gegen Gazprom vorantreiben. Dem Unternehmen sollen offenbar morgen schon die offiziellen Beschwerdepunkte zugeschickt werden. Die obersten Wettbewerbshüter Europas haben den Giganten unter anderem im Verdacht, den Transport von Gas in osteuropäische Staaten und somit den Wettbewerb behindert zu haben.

Die EU-Kommission untersucht seit September 2012 die Geschäftspraktiken von Gazprom. In Gesprächen hatte der russische Konzern Zugeständnisse angeboten, die der EU-Kommission aber nicht ausreichten. Die Verhandlungen seien seit der Ukraine-Krise unterbrochen, hieß es. Im Februar hatte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" weitere Schritte angekündigt: "Ich denke, wir können den Fall in einer hoffentlich relativ kurzen Zeitspanne voranbringen." Vestager hatte betont, die Gazprom-Prüfung sei kein politischer Fall.

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