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Geringere Zahlungen von Pharmafirmen drücken Evotec in die roten Zahlen

dpa-AFX

HAMBURG (dpa-AFX) - Das Biotechnologie-Unternehmen Evotec hat im ersten Halbjahr wegen geringerer Zahlungen aus Forschungskooperationen rote Zahlen geschrieben. Für die Monate Januar bis Juni sei ein Verlust in Höhe von 4,6 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum angefallen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Nach 10,7 Millionen Euro aus Forschungskooperationen im Vorjahr habe Evotec in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 3,4 Millionen Euro verbucht. Daher ging der Umsatz auf rund 37 Millionen Euro zurück (VJ: 42). Im Vorjahreszeitraum hatten die Hamburger von einer Zahlung der Arzneimittelhersteller Teva Pharmaceutical und Boehringer Ingelheim Forschungsfortschritte profitiert.

Evotec-Chef Werner Lanthaler hielt an den Zielen für das laufende Jahr fest: Danach soll der Umsatz weiterhin auf 90 bis 100 Millionen Euro nach 87 Millionen Euro im vergangenen Jahr steigen. Auch das bereinigte operative Ergebnis soll zulegen. Die Hamburger erzielen einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen mit sogenannten Meilensteinzahlungen, die bei Forschungserfolgen und Entwicklungsfortschritten von den Kooperationspartnern gezahlt werden. Mit den Partnern entwickelt Evotec Medikamente gegen Krankheiten wie Alzheimer, Krebs oder Diabetes. Evotec arbeitet neben Roche auch mit Pharmakonzernen wie Boehringer Ingelheim oder Bayer zusammen./ep/zb

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