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Gibt es bald traurige Kinderaugen?

HANDELSBLATT

Unterm Weihnachtsbaum könnten diesmal manche Geschenke fehlen: Die Gewerkschaft Verdi hat wieder Streiks beim US-Versandhändler Amazon angekündigt. „Hundertprozentig legen wir über Advent die Arbeit nieder“, sagte der Verdi-Vertreter bei dem Online-Versandriesen in Bad Hersfeld, Heiner Reimann, dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Neben dem Standort Bad Hersfeld gelte das auch für die Niederlassung in Leipzig. „Ziel ist natürlich, dass Weihnachtspakete liegen bleiben“, betonte Reimann. „Am liebsten würden die Leute durchgehend bis Heiligabend streiken.“

Seit Monaten organisiert Verdi einen Arbeitskampf, um einen Tarifvertrag mit dem Versandhändler zu erzwingen. Nach Schätzung des Verdi-Verhandlungsführers in Leipzig, Jörg Lauenroth-Mago, verlassen täglich mehrere zehntausend Pakete das dortige Logistikzentrum. Verdi will für die bundesweit rund 9000 Amazon-Beschäftigten in den neun deutschen Versandzentren einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Versand- und Einzelhandels aushandeln.

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02.09.2015, 22:00, Nasdaq

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