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Gold Analyse : Charttechnik – und sonst gar nichts!

Tagesanalyse: Werfen wir mal einen Blick auf das ganz kurzfristige Geschehen beim Goldpreis. Der versucht sich momentan ja an einer auch mittelfristigen Trendwende, die dann vollbracht wäre, wenn die Widerstandszone um 1.250 US-Dollar sowie die obere Begrenzung des (aufgrund des abgebildeten 60-Minuten-Zeitrasters hier nicht sichtbaren) mittelfristigen Abwärtstrendkanals bei 1.266 US-Dollar bezwungen würde. Unterhalb dieser entscheidenden Widerstandszone spielen sich nur in dieser kurzfristigen Darstellung erkennbare Grabenkämpfe der Daytrader ab, die deutlich zeigen, dass der Goldpreis sich momentan weder an der wirtschaftlichen Gesamtlage noch an den Bewegungen der Aktienmärkte orientiert, sondern hier reines, kurzfristiges Trading dominiert. Dieser Chart auf Stundenbasis zeigt den Goldpreis ab dem 6. Januar. Sie sehen, dass der Kurs in einer Handelsspanne von drei Prozent immer wieder die Richtung wechselt, wobei jedes Mal charttechnisch perfekte Topp- beziehungsweise Bodenbildungs-Formationen den Kurswechsel einleiten. Angefangen am 6./7. Januar mit einem dreifachen Topp. Die darauf folgende Abwärtsbewegung wurde durch eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation wieder in einen Aufwärtsimpuls verwandelt, der Anfang der Woche nach einem erneuten dreifachen Topp wieder in eine Abwärtsbewegung überging. Am gestrigen Mittwoch nun hat sich in der Zone um 1.240 US-Dollar eine weitere umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter gebildet, die vollendet wäre, wenn der Goldpreis heute deutlicher über 1.242 US-Dollar hinauslaufen würde. In diesem Fall wäre die Chance, mit einem kräftigen Aufwärtsimpuls die Widerstandszone 1.250/1.266 US-Dollar nach oben zu durchbrechen, außerordentlich gut. Aber Vorsicht bleibt dennoch angebracht. Denn würde diese bullishe Formation wider Erwarten der meisten kurzfristigen Trader scheitern und Gold unter 1.234 US-Dollar abrutschen, dürfte alleine aufgrund der innerhalb dieser Formation aufgebauten Long-Positionen, die dann glattgestellt würden, ein kräftiger Verkaufsdruck entstehen, der dann auch die Chance für die Trendwende nach oben insgesamt deutlich reduzieren würde. Wer jedoch nicht gerade als Daytrader agiert, sollte seinen Stoppkurs für Long-Positionen momentan dennoch nicht zu eng platzieren. Wir meinen, der zuletzt angeratene Stoppkurs bei 1.215 US-Dollar, knapp unterhalb der 20-Tage-Linie, bleibt im Moment ausreichend. Sollte Gold dieses Niveau jedoch unterschreiten, wäre ein umgehender Switch auf die Short-Seite durchaus erfolgversprechend.

Widerstände: 1.251 / 1.266 / 1.310 / 1.321 / 1.324 / 1.362

Unterstützungen: 1.220 / 1.180 / 1.140 / 1.033

Weitere Informationen zur Gold Analyse erhalten Sie im Morning Call von heute Morgen hier:

ProduktauswahlShorts DE000NG0U4A2 und DE000NG0VP68 Longs DE000NG0WJW5 und DE000NG0X7R6

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Kurs zu Goldpreis Rohstoff

  • 1.284,50 USD
  • -0,03%
23.04.2014, 21:59, RBS Indikation

Zugehörige Derivate auf Goldpreis (Spo... (23.017)

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