Deutschland wird dieses Jahr aufgrund der guten Wirtschaftslage voraussichtlich weniger neue Schulden machen als bislang geplant. Das gesamtstaatliche Defizit sinke 2012 auf gut 0,5 Prozent, teilte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin mit.
Bislang war die Regierung von einer Neuverschuldung von rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausgegangen. Grund für die positivere Einschätzung sei die „günstige wirtschaftliche Entwicklung" und insbesondere die „gute Situation am Arbeitsmarkt".
Deutschland werde damit bereits in diesem Jahr sein mittelfristiges Ziel eines nahezu ausgeglichenen Staatshaushaltes erreichen, erklärte das Ministerium. Damit halte die Bundesrepublik nicht nur die aktuell gültigen Defizitvorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ein, sondern auch diejenigen des noch zu ratifizierenden Fiskalpakte
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