Der Ex-Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seinem Ausscheiden hinter das europäische Krisenmanagement der Bundesregierung gestellt und eine klare Vision für Europa eingefordert. Griechenland benötige indes vermutlich einen weiteren Schuldenschnitt.
„Die EU braucht eine neue Vision. Die alte als Friedensgemeinschaft ist für junge Generation nicht mehr überzeugend“, sagte Ackermann in Zürich auf einem Symposium der Deutsch-Schweizer Handelskammer. Es war sein erster öffentlicher Auftritt nach seinem Ausscheiden bei der Deutschen Bank und Einstieg als Präsident der Zurich Insurance Group.
Ackermann lieferte auch gleich Vorschläge für diese Vision: „Nur wenn wir vereint handeln, können wir auf Augenhöhe mit USA und China bleiben. Sonst bestimmen andere für uns, das kann nicht die Zukunft sein.“ Dazu sei die Währungsunion unbedingt zu erhalten. Deren Rettungskosten stünden in keinem Verhältnis zu dem Kosten ihrer Auflösung. Von einem Auseinanderfallen wäre vor allem Deutschland s
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