Bei einem Angriff syrischer Regierungstruppen sind nach Darstellung der Rebellen drei der 48 von ihnen entführten Iraner ums Leben gekommen. Die für die Entführung verantwortliche Al-Baraa-Brigade berichtete in der Nacht zum Dienstag auf ihrer Facebook-Seite, dass drei der Geiseln bei „schwerem Artilleriebeschuss“ eines Vorortes von Damaskus getötet worden seien. Die Entführer hatten zuvor mit der Hinrichtung der Geiseln gedroht, sollten die Artillerieangriffe fortgesetzt werden. Aus Teheran lagen dazu zunächst keine Reaktionen vor. Eine Überprüfung von unabhängiger Seite war nicht möglich.
Die islamistische Aufständischen-Gruppe in Damaskus hatte am Samstag 48 iranische Pilger entführt, denen sie unterstellt, feindliche Agenten und Angehörige der iranischen Revolutionsgarden zu sein. Der Iran ist einer der engsten Verbündeten von Machthaber Baschar al-Assad - die Rebellen bekommen vom iranischen Erzrivalen Saudi-Arabien Geld und Waffen.
Unterdesse
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