Im Machtkampf um Europas größten Elektronikhändler Media-Saturn zwischen dem Handelsriesen Metro und Firmengründer Erich Kellerhals hat sich einem Kellerhals-Sprecher zufolge keine der beiden Parteien in einem Schiedsgerichtsverfahren gänzlich durchsetzen können.
„Das Schiedsgericht hat keiner Partei vollständig Recht gegeben“, sagte ein Sprecher der Kellerhals-Beteiligungsgesellschaft Convergenta am Mittwoch. Der Düsseldorfer Handelsriese könne Media-Saturn aber auch nach dem Schiedsspruch „nicht gegen den Willen der Gründer steuern“.
„Im Kern hat sich das Schiedsgericht in den für uns relevanten Punkten positiv für Metro geäußert“, betonte dagegen ein Metro-Sprecher. „Dazu zählt insbesondere, dass der Beirat mit einfacher Mehrheit über wesentliche unternehmerische Sachverhalte entscheiden kann“,
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