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Der Dax dümpelt im Minus

Die Unsicherheit der Anleger hat sich zum Wochenstart in einem eher lustlosen Handel widergespiegelt. Der deutsche Aktienindex dümpelte am Montag rund um seinen Schlussstand der Vorwoche. Am Freitag hatte das Marktbarometer fast zwei Prozent verloren und bei 6.410 Punkten geschlossen. Nach kleineren Ausschlägen nach oben und nach unten, schloss der Leitindex am Montag 0,4 Prozent schwächer bei 6.387 Punkten. Der MDax verliert 0,2 Prozent und notiert bei 10.423 Punkten. Der TecDax büßt 0,5 Prozent ein und steht bei 752 Punkten.

Analyst Christian Schmidt von der Helaba sprach von einer anhaltenden Verunsicherung an den Aktienmärkten. Darüber hinaus übe die fortdauernde Schwächephase des Euro einen gewissen Druck aus. Insgesamt stünden in dieser Woche einige Termine an, die das Potenzial hätten, für einen unruhigen Markt zu sorgen.

Auch die positiven Signale von der deutschen Exportwirtschaft konnten die Lethargie am Aktienmarkt nicht beenden. Dank der steigenden Nachfrage aus aller Welt zogen die Ausfuhren im Mai trotz Euro-Krise kräftig an. Nach dem schwachen Vormonat stiegen die deutschen Ausfuhren im Monatsvergleich um 3,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Das ist das stärkste monatliche Plus seit März 2011. Die Einfuhren kletterten sogar um 6,3 Prozent und damit so deutlich wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Etwas Schwung erhoffen sich die Börsianer vom Treffen der Finanzminister der Euro-Gruppe. Sie kommen heute Abend zusammen, um die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels umzusetzen. Unter anderem wollen die Teilnehmer dabei auch eine Vereinbarung mit Spanien über ein Hilfsprogramm vorantreiben....

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