Noch vor seiner Ernennung hat der neue Opel -Chef eine weitere schlechte Zahl auf dem Tisch: Der Europa-Absatz des taumelnden Autobauers schrumpfte im ersten Halbjahr um 15 Prozent auf 457.630 Fahrzeuge, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Dienstag mitteilte. Der Marktanteil ging auf 6,9 Prozent von 7,6 Prozent zurück. Damit zählt die Marke mit dem Blitz zu den größten Verlierern unter den Pkw-Herstellern. Die Absatzkrise in Europa ist eines der drängendsten Probleme, die der neue Opel-Chef in den Griff bekommen muss. Wer die ums Überleben kämpfende Tochter des US-Konzerns General Motors künftig führen wird, will der Aufsichtsrat am Dienstagnachmittag entscheiden. Als Favorit gilt Strategievorstand Thomas Sedran. Der Konzern wollte sich zunächst nicht äußern.
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