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Das Sorgenkind der Telekom braucht einen neuen Chef

Die Deutsche Telekom verliert einen ihrer prominentesten Köpfe. Der Chef der Mobilfunktochter T-Mobile USA, Philipp Humm, höre auf, erklärte der Konzern am Mittwoch. Humm wolle sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb der Deutschen Telekom stellen und seiner Familie näher sein, die Zuhause in Europa geblieben sei.

Der Abgang kommt zu einem denkbar unpassenden Zeitpunkt: T-Mobile USA war einst die Vorzeigetochter der Deutschen Telekom, hat sich jedoch zum Sorgenkind entwickelt. Eine lückenhafte Netzabdeckung im Flächenstaat USA und das Fehlen des Kulthandys Apple iPhone hatten zu einem Kundenschwund geführt.

Der als Ausweg aus diesem Dilemma gedachte Verkauf an den größeren Wettbewerber AT&T scheiterte im vergangenen Jahr an den Bedenken der US-Wettbewerbshüter. Der Telekom ging damit ein 39 Milliarden Dollar schweres Geschäft durch die Lappen. Stattdessen müssen die Bonner nun Milliarden in den Ausbau des amerikanischen Netzes stecken, damit es die gigantischen Datenmengen der Smartphones verda

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