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Hoffnung auf geringere US-Förderung treibt Ölpreis

Reuters

Frankfurt (Reuters) - In der Hoffnung auf einen Rückgang des Überangebots sind einige Anleger am Freitag wieder ein den Ölmarkt eingestiegen.

Die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,1 Prozent auf 50,29 Dollar je Barrel. In den Tagen zuvor war der Kurs um gut acht Prozent abgerutscht.

Genährt wurden die Spekulationen von einer Prognose des US-Energieministeriums, der zufolge die US-Förderung im November um 93.000 Barrel pro Tag fallen wird. Das wäre der größte Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen 2007.

Dem Analysten Daniel Ang vom Brokerhaus Phillip Futures zufolge ist der aktuelle Preisanstieg aber nur von kurzer Dauer. Mit der allmählichen Aufhebung der westlichen Sanktionen gegen Iran werde das dort geförderte Rohöl in den kommenden Monaten auf den Weltmarkt drängen und die Preise drücken.

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02.12.2016, 20:00, Deutsche Bank Indikation

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