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HSH Nordbank - Zinsen weekly: Griechenland bewegt die Finanzmärkte. Bunds und Treasuries profitierten als sichere Häfen..

HSH NORDBANK

Auch in den letzten Tagen bestimmte die Zuspitzung der Griechenland-Krise die Richtung an den Finanzmärkten. Als Notmaßnahme wurde am letzten Juni-Wochenende entschieden, die Banken vom 29.06. bis 06.06. zu schließen, Bargeldabhebungen pro Person und Tag auf 60 Euro zu begrenzen und Geldtransfers ins Ausland zu verbieten. Darum mussten die Aktienmärkte zu Wochenbeginn heftige Verluste einstecken, während die Bundesanleihen und US-Treasuries als sichere Häfen gefragt waren. Indes litten die Anleihen vieler Euro-Staaten unter dem erhöhten Risikobewusstsein der Anleger. Betroffen waren insbesondere Spanien, Italien und Portugal, deren Spreads sich gegenüber den Bunds im zehnjährigen Segment zwischenzeitlich um 25 bis 30 Basispunkte ausweiteten. Im weiteren Wochenverlauf zogen die Renditen von Bunds und T-Bonds jedoch wieder an. Treiber dafür waren gute US-Wirtschaftsdaten. Da die Gefahr eines Grexit zugenommen hat, sind einem weiteren Zinsanstieg erst einmal enge Grenzen gesetzt.

Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen am Wochenende hat Griechenland wie angekündigt den am 30.06. fälligen Kredit an den IWF nicht zurückgezahlt. Zudem sind an diesem Tag die Stützungsprogramme der EU ausgelaufen. Nun wird ein Referendum am 5. Juli entscheiden, ob die Sparvorschläge der Gläubiger angenommen werden. Indes hat Athen mit einem neuem Hilfsantrag überrascht, mit dem ein Finanzierungsbedarf von 29 Mrd. EUR bis 2017 geschultert werden soll. Es bleibt spannend, zumal jetzt die EZB keine Grundlage mehr hat, die griechischen Banken mit Notfallkrediten (ELA) zu stützen. Vor diesem Hintergrund spielten die fundamentalen Daten keine Rolle. Die Inflationsrate der Eurozone stellte sich im Juni erwartungsgemäß bei 0,2% ein. Trotz aller Probleme mit Griechenland sind nächste Woche die Industrieproduktionsdaten von Deutschland, Frankreich und Italien sowie die deutschen Auftragseingänge beachtenswert. Sie werden zeigen, ob die europäische Konjunktur ihr Tempo halten kann.

In den USA konnten die jüngsten Wirtschaftsdaten durchaus überzeugen. Sie nähren die Spekulation auf eine straffere Geldpolitik mit zwei Leitzinsschritten noch in diesem Jahr. Der private Konsum ist nicht zu bremsen. Das bestätigen der Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan (+1,5 auf 96,1 Punkte) und insbesondere der vom Conference Board (+6,0 auf 101,4 Punkte). Bei den Unternehmen sieht es ebenfalls gut aus. Zwar blieb der Einkaufsmanagerindex aus Chicago mit seinem leichten Zuwachs unter den Erwartungen, aber der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe überraschte positiv. Er verzeichnete ein überraschend kräftiges Plus. Nächste Woche dürfte der ISM-Index des Dienstleistungssektors nachziehen und zusammen mit den guten Arbeitsmarktdaten (02.07.) den sich beschleunigenden Wachstumskurs der US-Wirtschaft untermauern.

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