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IWF warnt vor Problemen bei Ausstieg aus lockerer US-Geldpolitik

dpa-AFX

WASHINGTON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor Problemen beim Ausstieg aus der extrem lockeren amerikanischen Geldpolitik. Zwar bewegten sich die internationalen Finanzmärkte in Richtung größerer Stabilität, heißt es in einem Bericht des IWF vom Mittwoch. Jedoch könnte die geldpolitische Wende in den USA Herausforderungen mit sich bringen. Der IWF nennt vor allem die Gefahr deutlich höherer Marktzinsen und starker Kursschwankungen.

Problematisch dürfte es laut IWF insbesondere für die Schwellenländer werden. Sie leiden bereits jetzt unter massivem Kapitalabzug. Erschwert werde die Situation durch schwächere ökonomische Rahmenbedingungen. Entsprechend schlechter bewertet der Fonds die kurzfristigen Wachstumsaussichten. Bereits am Dienstag hatte der IWF seine Wachstumserwartungen für die aufstrebenden Länder deutlich nach unten gesetzt.

Um die geldpolitische Wende in den USA möglichst reibungslos zu vollführen, mahnt der IWF eine klare Kommunikationsstrategie an. Mitte September hatte die US-Notenbank Fed viele Marktteilnehmer massiv überrascht, als sie ihre Geldschwemme zunächst unverändert fortgeführt hatte. Mit diesem im Vorfeld kaum erkennbaren Schritt zog sie teils heftige Kritik auf sich. Auch ranghohe Fed-Vertreter wie der als kritisch geltende Charles Plosser sprachen von einem Verlust an Glaubwürdigkeit./bgf/hbr

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