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Jupiter-CEO erwartet große M & A-Aktivität

Börsen-Zeitung

Börsen-Zeitung, 31.5.2014

hip London - Jupiter Fund Management geht davon aus, dass sich die Konsolidierung der Asset-Management-Branche beschleunigt fortsetzen wird. "Es sind eine Menge Deals am Kochen", sagt CEO Maarten Slendebroek im Interview der Börsen-Zeitung. "Ich rechne mit einem Zeitraum großer Aktivität, der europaweit ein paar Jahre andauern wird." Käufer aus Asien, darunter japanische Institutionen, sähen sich nach möglichen Partnern in Europa um. "Es gibt möglicherweise amerikanische Firmen, die sich gute Vermögensverwalter in Europa ansehen", so Slendebroek. Die europäischen Banken seien wohl eher auf der Verkäuferseite zu finden.

Jupiter verkaufte zuletzt ihre Wealth-Management-Sparte an den britischen Vermögensverwalter Rathbones. Die Fondsgesellschaft (Assets under Management: 32 Mrd. Pfund) expandiert gerade nach Deutschland. Slendebroek löste im März Edward Bonham Carter an der Unternehmensspitze ab.

Slendebroek spricht sich für mehr Transparenz im Fondsvertrieb aus. Er glaubt, dass es mit der britischen Retail Distribution Review vergleichbare Initiativen der Regulierer geben wird. "Wie soll man jemandem außerhalb der Finanzgemeinde erklären, dass, wenn ich ihm durch einen Dritten einen Fonds verkaufe, die Hälfte des Geldes an diese Person zurückfließt?" Die besseren Firmen würden ohnehin auf Beratungsgebühren umstellen, egal ob es vom Regulierer verlangt werde oder nicht.


- Interview Seite 4

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