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K+S bislang größter Oktober-Verlierer im Dax

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Eine Jahresendrally hat der Dax noch nicht starten können. Aber immerhin ist die Oktoberbilanz bisher positiv. Doch es gibt auch Verlierer. Der bislang größte: K+S.

K+S bislang größter Oktober-Verlierer im Dax

Für den deutschen Aktienmarkt war es bisher ein erfolgreicher Oktober. Eine rasante Jahresendrally, wie von vielen Börsianern erwartet, ist in der ersten Monatshälfte zwar noch nicht zu erkennen. In den vergangenen zwei Wochen hat der Dax aber um gut 400 Punkte zugelegt und - wenn auch mit Mühe - die Marke von 10.000 Punkten zurückerobert.

Doch es gibt nicht nur Gewinner im deutschen Leitindex, sondern auch klare Verlierer. Besonders heftig hat es im Oktober allerdings nicht den vom Abgas-Skandal gebeutelten VW-Konzern getroffen. Die Vorzugsaktien notieren mit rund 100 Euro zwar deutlich unterm dem Stand von Mitte September, als die Papiere bei über 160 Euro gehandelt wurden. Den Einbruch erlitten die Papiere jedoch bereits im vergangenen Monat. Im Oktober ist die Bilanz der VW-Aktien bislang sogar leicht positiv.

Größter Dax-Verlierer im Oktober ist bislang K+S. Die Aktien des Salz- und Düngemittelherstellers haben in der ersten Monatshälfte über 20 Prozent an Wert verloren. Anfang Oktober hatte der kanadische Düngemittelriese Potash im Übernahmepoker um den deutschen Rivalen das Handtuch geworfen. Damit war der Übernahmetraum der K+S-Aktionäre geplatzt. Die Papiere des Kasseler Dax-Konzerns verloren am selben Tag noch rund ein Viertel an Wert und haben sich von diesem Rückschlag bisher nicht erholen können.

Gescheiterte Übernahme

Der Übernahmekampf hatte sich über Monate hingezogen. Ende Juni war bekannt geworden, dass Potash an einem Kauf von K+S interessiert war. Die Kanadier hatten dem Management Ende Mai ein Gebot über 41 Euro je Aktie in Aussicht gestellt hat. Die Papiere waren daraufhin in der Spitze bis auf 40,285 Euro angezogen.

Seit dem ersten Übernahmegebot hat sich die Situation jedoch drastisch geändert: Angesichts der Sorgen um eine abflauende chinesische Konjunkturlokomotive sind die Rohstoffpreise und damit die Aktienmärkte weltweit unter Druck geraten. Dass die Übernahme durch Potash platzen könnte, hatte sich so bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet hatte. Dennoch versetzte der Rückzug der Kanadier dem Aktienkurs von K+S einen Schlag.

OnVista/dpa-AFX
Foto: K+S Aktiengesellschaft

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