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K+S – Potashrückzug drückt den Kurs!

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Hallo liebe Blog-Leser,

für den Bergbau sind in erster Linie Länder wie Australien, Südafrika sowie Nord- und Südamerika bekannt. Das weiße Gold wird allerdings auch hierzulande abgebaut. Im K+S-Werk Werra im osthessischen Philippthal beispielsweise geht es bis zu 1200 Meter in die Tiefe. „Es ist unter Tage etwa so groß wie der innere Autobahnring um München“, erklärte Jörg Lohrbach, Assistent des Leiters der Grube Hattorf/Wintershall gegenüber dem Spiegel. „4400 Menschen arbeiten insgesamt im Werk Werra und fördern 25 Millionen Tonnen Rohsalz“, heißt es in dem Beitrag weiter.

Das Geschäft mit dem Salz brummt. Im Winter steht Streusalz hoch im Kurs. Daneben bietet K+S allerdings auch Speisesalz, Gewerbesalz für die Wasserenthärung und Pharmabranche sowie Siedesalz für die Chemieindustrie an. Im ersten Halbjahr legte der Umsatz im diesem Sektor mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Konzernchef Norbert Steiner sind noch weiteres Wachstumspotenzial.  Mittelfristig setzt er vor allem auf die Expansion nach Asien sowie Nord – und Südamerika.

Dass die Aktie derzeit nur rund halb soll viel Wert ist wie im Jahr 2011 liegt jedoch nicht am Salzgeschäft, sondern am Düngemittelbereich. Im Sommer 2013 kündigte Uralkali die Vertriebsallianz mit der weißrussischen Belaruskali. Danach begaben sich die Preise für Düngemittel in den freien Fall und zogen die Aktie von K+S mit. Inzwischen haben sich die Preise jedoch wieder deutlich vom Tief distanziert. Im ersten Halbjahr erlöste K+S rund 312,20 Euro/Tonne. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 264,70 Euro/Tonne. Gemeinsam mit den stärkeren Dollar sorgten sie dafür, dass der Umsatz im ersten Halbjahr 2015 deutlich zulegte. Die Wende scheint geschafft.

Für das laufende Jahre peilt der Konzern ein EBIT von 780 bis 860 Millionen Euro an. Bis 2020 soll der operative Cash Flow um rund 10 Prozent pro Jahr zulegen. Katalysator soll das derzeit im Bau befindliche Legacy-Werk in Kanada werden. Ende 2016 soll die  Kali-Förderung beginnen und Produkte sowohl nach Asien als auch nach Südamerika exportiert werden. Dieses Werk und der wirtschaftliche Turnaround machen K+S auch für eine Übernahme wieder attraktiv. Zuletzt unterbreitete die kanadische Potash den Aktionären ein inoffizielles Angebot. Die Konzernspitze lehnte allerdings ab. Der jüngste Rückzug der Kanadier ließ die Aktie zuletzt wieder auf den Stand von Anfang des Jahres zurückfallen. Ob und wann der nächste Rohstoffriese mit einem Angebot für K+S kommt, bleibt offen. Als Übernahmekandidat wird K+S immer wieder gehandelt. Trotz eines KGV von rund 10 sind die Analysten uneins über den mittelfristigen Kurs. Vor allem bei den Düngemittelpreisen herrscht noch Skepsis. Ein erneuter Preisrückgang könnte die Aktie wieder unter Druck setzen.

Chartausblick: K+SWiderstandsmarke:  27.60/30,40 EURUnterstützungslinie: 20/22,50 EUR

Die Aktie von K+S kam in den vergangenen Wochen gehörig unter Druck. Im Bereich von EUR 22,50 ist zunächst ein Boden gefunden. Solange diese Marke hält, ist eine technische Gegenbewegung bis EUR 27,60 möglich. Gelingt im weiteren Verlauf der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend ist mittelfristig eine Verbesserung bis EUR 30,40 (20-Wochen-EMA-Durchschnittslinie) möglich. Fällt die Aktie allerdings signifikant unter EUR 22,50 droht eine Fortsetzung der Korrektur bis EUR 20.

K+S in EUR im Wochenchart: 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 16.10.2007 – 15.10.2015. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

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Der Beitrag K+S – Potashrückzug drückt den Kurs! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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