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Kahlschlag bei Alcatel-Lucent

HANDELSBLATT

Der französische Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent setzt erneut zum Kahlschlag an. Um sich aus den roten Zahlen zu arbeiten, streicht der Anbieter von Telefon- und Datennetzen weltweit 10.000 Jobs und damit fast jede siebte Stelle. In Deutschland sind 520 Mitarbeiter betroffen. Mit den Streichungen soll bis Ende 2015 eine Milliarde Euro eingespart werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. „Jeder weiß, dass das die letzte Chance ist“, sagte der neue Konzernchef Michel Combes der Tageszeitung „Le Monde“. Das Unternehmen sei in einer sehr ernsten Lage.

Alcatel will mit den Kürzungen die Wende schaffen: „Bei den Plänen geht es darum, dass das Unternehmen wieder Herr über sein Schicksal wird“, ergänzte Combes. Die Einschnitte dürften sein Unternehmen zunächst 1,2 Milliarden Euro kosten. Experten erwarten, dass für die Finanzierung ganze Sparten verkauft werden.

n der Region Europa, Nahost und Afrika sollen 4100 Jobs wegfallen, der Rest betrifft Asien und die amerikanischen Märkte. Noch am Dienstag sollte ein Treffen mit den Gewerkschaften stattfinden. In Deutschland beschäftigt Alcatel 3100 Menschen. Die geplante Streichung von 520 Jobs betrifft damit etwa ein Sechstel der Mitarbeiter.

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