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Karstadt-Tarifgespräche bleiben vorerst ergebnislos

HANDELSBLATT

Nach dem geplanten Verkauf der Luxus- und Sporthäuser des angeschlagenen Karstadt-Konzerns pocht die Gewerkschaft Verdi auf Zusagen der Eigner, dass der Warenhausriese nicht zerschlagen wird. Die Arbeitnehmer wollten eine „Zukunftserklärung von den beiden Eigentümern Nicolas Berggruen und René Benko, dass Karstadt im Ganzen mit allen Standorten und Beschäftigten auch künftig erhalten bleiben soll“, betonte die Gewerkschaft nach Gesprächen mit dem Karstadt-Management am Dienstag.

Es sei völlig offen, was die Investoren Berggruen und Benko letztlich planten, unterstrich Verdi-Verhandlungsführer Rüdiger Wolff. Dies belaste die Gespräche: „Man kann nicht verhandeln, wenn man Ziele und Details nicht kennt.“ Die Beschäftigten müssten die Gewissheit haben: „Wir sind und bleiben Karstadt.“

Verdi und die Karstadt-Geschäftsführung hatten am Montag und Dienstag in einer ersten Verhandlungsrunde in Düsseldorf über Beschäftigungs- und Standortsicherungen sowie über die Rückkehr zur Tarifbindung beraten. Karstadt beharrt dabei auf einem vorübergehenden Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag: „Für die langfristige Gesundung des Unternehmens brauchen wir (..) den Karstadt-Tarifweg“, betonte Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz.

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