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KORREKTUR:dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 11.06.2015

dpa-AFX

(Korrigiert wird in der am 11. Juni 2015 um 21.30 Uhr gesendeten Übersicht in der 15. Meldung (Gerry Weber) im 2. Satz der Name: Christoph Schlienkamp rpt Christoph Schlienkamp.)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 11.06.2015

AAREAL BANK AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat Aareal Bank von "Neutral" auf "Accumulate" hochgestuft, das Kursziel aber auf 41 Euro belassen. Die Aktie des Immobilenfinanzierers habe nach ihrem Rekordhoch klar korrigiert, was er für nicht gerechtfertigt halte, begründete Analyst Philipp Häßler sein neues Votum in einer Studie vom Donnerstag.

AIXTRON

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Aixtron auf "Neutral" mit einem Kursziel von 9,50 Euro belassen. Die Bestände der Halbleiterindustrie seien im ersten Quartal gestiegen, was sich aber im zweiten Jahresviertel wieder größtenteils umkehren dürfte, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Branche sollte in diesem Jahr weiterhin leichtes Wachstum verzeichnen. ARM und Infineon sind seine "Top Picks".

ALLIANZ SE

HAMBURG -Die Privatbank Berenberg ist voll des Lobes für den Versicherer Allianz . Zwar senkte Analyst Peter Eliot in einer Studie vom Donnerstag das Kursziel der Aktie angesichts der jüngsten Abwertung leicht von 163 auf 162 Euro, empfiehlt aber die Kursschwäche als günstige Einstiegsgelegenheit zu nutzen. Aktuell wird die Aktie bei rund 145 Euro gehandelt. Sein Anlageurteil bekräftigte Eliot mit "Buy".

ALLIANZ SE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Allianz SE angesichts der jüngsten Abwertung der Aktie von 163 auf 162 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Anleger sollten die Kursschwäche als günstige Einstiegsgelegenheit in den Titel nutzen, schrieb Analyst Peter Eliot in einer Studie vom Donnerstag. Er hält die Markterwartungen an den Versicherer für viel zu niedrig, weshalb Allianz auch 2015 wieder beim Ergebnis deutlich positiv überraschen sollte.

BAYER AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat Bayer mit Blick auf den Ausstieg aus dem Geschäft mit Blutzuckermessgeräten auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 158 Euro belassen. Die Nachricht vom Verkauf der Anteile an den Partner Panasonic Healthcare sei nicht überraschend, da das Geschäft schon seit längerem zur Disposition gestanden habe, schrieb Analyst Christoph Schöndube in einer Studie vom Donnerstag. Zwar habe der Verkaufspreis enttäuscht, die Trennung sei aber gleichwohl positiv. Schließlich habe das Diabetes-Geschäft in den vergangenen Jahren unter starkem Preisdruck gelitten.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Bayer nach Ankündigung der Veräußerung der Sparte für Diabetestechnik auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Die Maßnahme sei vernünftig, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Donnerstag. Mit dem Verkauf des Anteils werde Bayer einen schwankungsanfälligen Wachstumshemmer los. Der Verkaufspreis liege im Rahmen der Erwartung.

BAYER AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat Bayer nach Ankündigung eines Beteiligungsverkaufs auf "Hold" mit einem Kursziel von 132 Euro belassen. Die Abgabe des Anteils an der Diabetes-Technik an den japanischen Partner Panasonic Healthcare sei lange erwartet worden, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Donnerstag. Der Preis liege mit rund einer Milliarde Euro am unteren Ende der Erwartungen. Doch da der Bereich von rückläufigen Preisen und Margen belastet worden sei, begrüße er die Transaktion. Diese ändere allerdings angesichts eines Konzernumsatzes von 42 Milliarden Euro nichts an seiner Einschätzung zum Pharmaunternehmen.

DANONE

HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Aktie des Lebensmittelherstellers Danone von "Sell" auf "Hold" hochgestuft, das Kursziel aber auf 60 Euro belassen. Analyst James Targett erhöhte in einer Studie vom Donnerstag seine Gewinnschätzungen je Aktie für 2015 bis 2017 um zwei bis drei Prozent. Damit berücksichtige er die jüngste Geschäftsentwicklung und Währungseffekte. Die Probleme beim Lebensmittelkonzern blieben zwar weiter bestehen, die Risiken für weitere Kursrücksetzer seien aber begrenzt.

DEUTSCHE ANNINGTON

HANNOVER - Die NordLB hat Deutsche Annington auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 34 Euro belassen. Immobilienaktien profitierten von der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken, die ihnen eine günstige Refinanzierung ermögliche, und böten eine vergleichsweise attraktive Dividendenrendite, schrieb Analyst Michael Seufert in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Nachfrage treibe die Preise auf dem deutschen Markt an. Deutsche Annington habe im ersten Quartal die Mieterlöse dank Zukäufen um fast die Hälfte gesteigert.

DIALOG SEMICONDUCTOR

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Dialog Semiconductor auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Er würde eine Kursschwäche im Zusammenhang mit jüngsten Nachrichten zum Wettbewerber AMS als Kaufgelegenheit für die Aktie empfehlen, schrieb Analyst Karsten Iltgen in einer Studie vom Donnerstag. Denn entgegen Berichten, dass der österreichische Halbleiterspezialist Apple als Kunden verlieren könnte, bleibe AMS seinen Informationen zufolge mindestens im laufenden Jahr noch Zulieferer für den iPhone-Hersteller. Und noch wichtiger: Er sei nach wie vor überzeugt von einer weiter engen Kooperation zwischen Apple und Dialog.

DIALOG SEMICONDUCTOR

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Dialog Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 59 Euro belassen. Nach Berichten, dass der Chiphersteller AMS den iPhone-Hersteller Apple als Auftraggeber verloren haben könnte, gebe es Sorgen über ein ähnliches Schicksal des langjährigen Zulieferers Dialog, schrieb Analyst Tim Wunderlich in einer Studie vom Donnerstag. Diese teile er aber nicht, da die Dialog-Technik keine Standardware sei, sondern individuell auf Apple zugeschnitten. Um diese zu ersetzen, würde ein Konkurrent 12 bis 18 Monate brauchen.

DIALOG SEMICONDUCTOR

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Dialog Semiconductor auf "Outperform" mit einem Kursziel von 52 Euro belassen. Presseberichte, wonach der Chiphersteller AMS einen Auftrag von Apple an einen Wettbewerber verloren haben soll, hätten sich auch negativ auf den Aktienkurs von Dialog ausgewirkt, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Studie vom Donnerstag. Dies halte er aber für ungerechtfertigt, denn bei Dialog erscheine ihm kein Apple-Auftrag aktuell in Gefahr. Zudem unterschieden sich die Geschäfte beider Chiphersteller deutlich. Daher seien Kursschwächen bei der Dialog-Aktie Kaufgelegenheiten.

ENI

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Eni auf "Neutral" belassen. Der Beteiligungsabbau am Ölfelddienstleister Saipem sei der letzte größere Schritt auf dem Weg zur Vereinfachung der Vermögensbestände von Eni, schrieb Analyst Nitin Sharma in einer Studie vom Donnerstag. Er wertet dies positiv.

FRAPORT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für Mai auf "Buy" mit einem Kursziel von 74 Euro belassen. Nach dem anhaltend starken Wachstum bei den Passagierzahlen werde der Flughafenbetreiber seine Passagierziele nun sehr wahrscheinlich nach oben revidieren, schrieb Analystin Ruxandra Haradau-Doser in einer Studie vom Donnerstag. Die Expertin sieht auch gute Chancen für eine Anhebung ihrer eigenen Schätzungen.

FRAPORT AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Fraport nach Verkehrszahlen für Mai auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 64 Euro belassen. Der Flughafen in Frankfurt habe solides Wachstum verzeichnet, während die Airports in Antalya and St. Petersburg unter der Ukraine-Krise gelitten hätten, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Donnerstag. Das Frachtgeschäft sei erneut schwach gewesen. Änderungen an seinen Schätzungen plant Schlamp nicht.

GERRY WEBER

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Gerry Weber nach der Kappung der Unternehmensziele von "Kaufen" auf "Halten" abgestuft und das Kursziel von 39 auf 26 Euro gesenkt. Die vierte Gewinnwarnung in drei Jahren lasse einen Vertrauensverlust in das Management befürchten, schrieb Analyst Christoph Schlienkamp in einer Studie vom Donnerstag. Der Modekonzern habe zwar immer noch das Potenzial, seinen Marktanteil und die Profitabilität zu steigern. Aktuell bleibe er der Aktie gegenüber jedoch vorsichtig. Angesichts des jüngsten Kurssturzes sei ein Ausscheiden aus dem MDax der mittelgroßen Werte im September sehr wahrscheinlich.

GERRY WEBER

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Gerry Weber nach der Gewinnwarnung vorerst auf "Buy" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Die Warnung werfe die Frage auf, ob der Modehersteller seine Geschäfte noch angemessen führe und die Verlagerung in Richtung eigenständig zu betreibender Filialen im Griff habe, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Donnerstag. Rott kündigte an, sein Bewertungsmodell nach den endgültigen Zahlen zu überarbeiten.

GERRY WEBER

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Gerry Weber nach einer weiteren Gewinnwarnung von 33 auf 20 Euro gekappt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der Modehersteller stehe vor anhaltenden strukturellen Herausforderungen, schrieb Analyst Thomas Teetz in einer Studie vom Donnerstag. Die Margen der Jahre 2013 und 2014 dürften in den kommenden zwei bis drei Jahren wohl nicht zu erreichen sein. Teetz kürzte seine Prognosen für den operativen Gewinn (Ebit) von 2015 bis 2017 um bis zu 35 Prozent.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für HeidelbergCement nach einem Kapitalmarkttag von 86 auf 91 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Der Zementhersteller habe einen überzeugenden Zwischenbericht zur Strategie sowie ehrgeizige Mittelfristziele präsentiert, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Auch die bis 2019 anvisierte Ausschüttungsquote von 40 bis 45 Prozent liege deutlich höher als erwartet.

HEIDELBERGCEMENT AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat HeidelbergCement nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 85 Euro belassen. Die Präsentation des Baustoffherstellers, wie er bis 2019 das operative Ergebnis (Ebitda) auf über 4 Milliarden Euro steigern wolle, dürfte die meisten Anwesenden überzeugt haben, schrieb Analyst Marc Gabriel in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie habe ein deutliches Aufwärtspotenzial.

HEIDELBERGCEMENT AG

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für HeidelbergCement nach einem Investorentag auf "Neutral" belassen. Die neuen mittelfristigen Ziele des Zementkonzerns lägen über seinen Erwartungen, schrieb Analyst Rajesh Patki in einer Studie vom Donnerstag. Der Aktienkurs spiegele das Gewinnprofil derzeit fair wider.

HEIDELBERGCEMENT AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat HeidelbergCement nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 83 Euro belassen. Das Ziel des Baustoffkonzerns, bis 2019 das operative Ergebnis (Ebitda) ohne Zukäufe auf über 4 Milliarden Euro zu steigern, beruhe auf relativ optimistischen Annahmen für das Marktumfeld, schrieb Analyst Gregor Kuglitsch in einer Studie vom Donnerstag. In vier Jahren sollte der Konzern 4 bis 8 Milliarden Euro für Übernahmen und Aktienrückkäufe ausgeben können.

HEIDELBERGCEMENT AG

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat HeidelbergCement nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen. Der Baustoffekonzern habe etliche Einzelheiten der Geschäftsentwicklung bekannt gegeben und gezeigt, wie er bis 2019 sein operatives Ergebnisziel (Ebitda) von 4 Milliarden Euro erreichen wolle, schrieb Analyst Patrick Appenzeller in einer Studie vom Donnerstag. Die Konsensschätzungen dürften steigen und der Aktie weitere Aufwärtsimpulse geben.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat das Kursziel für HeidelbergCement nach einem Investorentag von 80,80 auf 81,90 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Veranstaltung habe gezeigt, dass der Zementkonzern an Bilanzstärke gewinne, schrieb Analystin Glynis Johnson in einer Studie vom Donnerstag. Die neuen Ergebnisziele bis 2019 seien im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Zwar sei die Aktie höher bewertet als Papiere von Wettbewerbern, das Chance/Risiko-Profil sei aber trotzdem attraktiv.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Die Commerzbank hat HeidelbergCement nach einer Kapitalmarktveranstaltung auf "Buy" mit einem Kursziel von 68 Euro belassen. Die Ziele des Baustoffekonzerns für die USA und die Margenziele für Indonesien schienen offensichtlich auf etwas Skepsis gestoßen zu sein, schrieb Analyst Norbert Kretlow in einer Studie vom Donnerstag. Mit dem für 2019 angestrebten operativen Ergebnis von 4 Milliarden Euro dürften die Gewinne einen zyklischen Höhepunkt erreichen, was zu früheren Aussagen des Unternehmens passe. Eine wichtige Vorbedingung, um dieses Ziel zu erreichen, sei aber ein günstiges Geschäftsumfeld. Die Markterwartungen dürften steigen und der Aktie so Auftrieb geben.

HEIDELBERGCEMENT AG

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat die Einstufung für HeidelbergCement nach einem Investorentag auf "Hold" mit einem Kursziel von 76 Euro belassen. Der Baustoffkonzern habe sehr optimistische Fünfjahresziele ausgegeben, schrieb Analystin Muriel Fellous in einer Studie vom Donnerstag. Für ihren Geschmack schätzten die Heidelberger aber das Marktpotenzial in den USA zu optimistisch ein. Dass das Unternehmen mehr an die Aktionäre ausschütten wolle, sei aber natürlich ein positives Signal und sollte den Aktienkurs stützen. Das Kurspotenzial sieht sie gleichwohl als begrenzt an.

HEIDELBERGCEMENT AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für HeidelbergCement nach einem Investorentag auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 80 Euro belassen. Die Eckpunkte der Mittelfristplanung bis 2019 seien positiv zu bewerten, schrieb Analyst Ingo Wermann in einer Studie vom Donnerstag. Die Konzentration auf organisches Wachstum, der Ausbau der geografischen Präsenz, der geplante Schuldenabbau und die angepeilte Anhebung der Ausschüttungsquote überzeugten ebenso wie die Ziele für Umsatz, operativen Gewinn (Ebitda) und den Freien Cashflow. Zudem sei die Aktie niedrig bewertet.

HEIDELBERGCEMENT AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für HeidelbergCement auf "Neutral" mit einem Kursziel von 80 Euro belassen. Die jüngsten Zahlen zur Absatzmenge in der Zementindustrie zeigten einen weltweit schwachen Trend, schrieb Analyst Eshan Toorabally in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Erholung in Peripherie-Ländern setze sich aber fort.

HEIDELBERGCEMENT AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat HeidelbergCement nach einer Investorenveranstaltung von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 80 auf 81 Euro angehoben. Der Baustoffkonzern dürfte dank freier Zement-Produktionskapazitäten von einem sich verbessernden Nachfragewachstum profitieren, schrieb Analyst William King in einer Studie vom Mittwoch.

HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Heidelberger Druck von 3,10 auf 3,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Das erwartungsgemäß von Sondereffekten geprägte Geschäftsjahr 2014/15 habe ihn ergebnisseitig enttäuscht, schrieb Analyst Zafer Rüzgar in einer Studie vom Donnerstag. Doch nach dieser Übergangsperiode sei er für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Der Druckmaschinenhersteller sollte seine Ziele erreichen und die Aktie ihre gute Entwicklung seit Jahresbeginn fortsetzen.

HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN AG

FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Heidelberger Druck nach Zahlen zum Geschäftsjahr 2014/15 auf "Buy" mit einem Kursziel von 3,10 Euro belassen. Umsatz, Auftragseingang und bereinigter operativer Gewinn (Ebitda) hätten im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Adrian Rott in einer Studie vom Donnerstag. Zudem habe der Druckmaschinenhersteller die Ziele für 2015/16 bestätigt.

INDITEX

FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Inditex nach Zahlen zum ersten Quartal von 35 auf 36 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) des Modekonzerns hätten im Rahmen seiner Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Markus Rießelmann in einer Studie vom Donnerstag. Das Zahlenwerk sollte der Aktie weitere Kursimpulse liefern.

INDITEX

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Inditex nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal auf "Overweight" belassen. Der Textilhersteller habe erneut ein starkes Quartal hinter sich, und das auf allen Ebenen, schrieb Analyst Matthew Webb in einer Studie vom Donnerstag.

INDITEX

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Inditex nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Der Modekonzern habe im ersten Quartal eine beeindruckende Handelsentwicklung gezeigt, schrieb Analyst Richard Edwards in einer Studie vom Donnerstag. Die ersten sechs Wochen des zweiten Quartals deuteten auf eine Fortsetzung dieses Trends hin.

INDITEX

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Inditex nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 30 Euro belassen. Nach der Stagnation der vergangenen zwei Jahre habe der Gewinn je Aktie (EPS) im ersten Quartal deutlich angezogen, schrieb Analyst Andrew Hughes in einer Studie vom Donnerstag. Für den Umsatz sei es dank des schwachen Euro ebenfalls bergauf gegangen. Dank des aktuellen Geschäftsumfelds dürfte das zweite Quartal mindestens ebenso gut ausfallen. Allerdings gehöre die Aktie des Modekonzerns bereits zu den teuersten in Europa.

INDITEX

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Inditex nach Zahlen von 27 auf 28 Euro angehoben und die Einstufung auf "Equal Weight" belassen. Der Textilhersteller habe ein ausgezeichnetes erstes Geschäftsquartal hinter sich, schrieb Analyst Christodoulos Chaviaras in einer Studie vom Donnerstag. Allerdings sei das Papier schon hoch bewertet.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

LONDON - Infineon und Dialog Semiconductor profitieren laut einer Studie des Analysehauses Bryan, Garnier & Co am meisten von grundlegenden Wachstumstrends in der Halbleiterbranche. Analyst Dorian Terral empfahl deshalb am Donnerstag beide Aktien in einer Ersteinschätzung zum Kauf.

INFINEON TECHNOLOGIES AG

PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" mit einem Kursziel von 12 Euro belassen. Die Bestände der Halbleiterindustrie seien im ersten Quartal gestiegen, was sich aber im zweiten Jahresviertel wieder größtenteils umkehren dürfte, schrieb Analyst Jerome Ramel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die Branche sollte in diesem Jahr weiterhin leichtes Wachstum verzeichnen. ARM und Infineon sind seine "Top Picks".

INTESA SANPAOLO S.P.A.

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Intesa Sanpaolo von 3,02 auf 3,33 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das deutliche Wachstum im Vermögensmanagement italienischer Banken sollte das Ertragswachstum 2015 und 2016 untermauern, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Es gebe Zeichen der Erholung. Der Experte erhöhte seine Schätzungen für das Kreditwachstum. Sie seien eher umsichtig, daher könnte es im Jahr 2016 noch zu positiven Überraschungen kommen.

JCDECAUX

NEW YORK - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat JCDecaux mit "Outperform" und einem Kursziel von 45 Euro in die Bewertung aufgenommen. In der Außenwerbung dürften in den kommenden fünf Jahren Wachstumsraten von drei bis vier Prozent zu erzielen sein, schrieb Analyst Claudio Aspesi in einer Studie vom Donnerstag. JCDecaux als Marktführer in diesem Geschäft könnte die Branchenkonsolidierung nutzen, um seine Aktivitäten auszuweiten.

KRONES AG

LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat die Einstufung für Krones auf "Buy" mit einem Kursziel von 101 Euro belassen. Der Hersteller von Anlagen zur Getränkeabfüllung und Verpackung sei gut aufgestellt, um von einer eventuellen Erholung der Absatzpreise zu profitieren, schrieb Analyst Julien Jarmoszko in einer Studie vom Donnerstag.

LANXESS AG

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Lanxess von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 47 auf 65 Euro angehoben. Die Aktie des Spezialchemiekonzerns könnte trotz kurzfristiger Risiken zu einer der interessantesten Anlagegeschichten unter den europäischen Chemiewerten werden, schrieb Analyst Markus Mayer in einer Studie vom Donnerstag. Er hob seine Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) um bis zu 18 Prozent an. Rückenwind sollte unter anderem durch die sich verbessernde Nachfragesituation für Butadien kommen.

LUFTHANSA AG

NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat Lufthansa auf "Underweight" belassen. Das schnelle Wachstum der Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten habe das traditionelle Netzwerkmodell der europäischen und amerikanischen Wettbewerber durcheinander gebracht, schrieb Analystin Penelope Butcher in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Daher riefen letztere nun nach wettbewerbsrechtlichen Veränderungen. In Europa erscheine die Lufthansa von der Konkurrenz am meisten betroffen, während die British-Airways-Mutter IAG dank ihrer geografischen Aufstellung und ihrer Kostendisziplin besser dastehe.

LVMH

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat LVMH von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 175 auf 180 Euro angehoben. Der Luxusgüterhersteller dürfte im ersten und zweiten Halbjahr starkes Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis (Ebit) erzielen, schrieb Analystin Melanie Flouquet in einer Studie vom Donnerstag. Zwar sei die Aktie nicht so günstig bewertet wie vor einiger Zeit, aber dennoch attraktiv.

MUNICH RE

ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat Munich Re auf "Underperform" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Die negative Prämienentwicklung bei den Rückversicherern und die steigende Konkurrenz durch alternative Kapitalanlagemöglichkeiten drückten auf die Gewinne, schrieb Analyst Richard Burden in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Da die Kapitalerträge das mittelfristig nicht kompensieren dürften, bleibe er bei seiner vorsichtigen Einschätzung des Sektors. Für Hannover Rück habe er angesichts des überlegenen konservativen Geschäftsmodells eine leichte Präferenz gegenüber Munich Re und Swiss Re.

MUNICH RE

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Munich Re auf "Overweight" mit einem Kursziel von 220 Euro belassen. Auf gegenwärtigem Niveau biete die Aktie des Rückversicherers ausgezeichnetes Potenzial, schrieb Analyst Michael Huttner in einer Studie vom Donnerstag.

ORANGE

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Orange SA nach einer Fachkonferenz auf der "Conviction Buy List" belassen. Die jüngsten Aussagen vom französischen Kabelbetreiber Altice zur Entwicklung in Frankreich stimmten optimistisch, schrieb Analyst Andrew Lee in einer Studie vom Donnerstag. Lee prognostiziert für den Telekomkonzern Orange vom zweiten Halbjahr an eine Rückkehr zu operativem Gewinnwachstum. Die Preise in Frankreich stabilisierten sich und der Umsatzrückgang lasse nach.

PFEIFFER VACUUM

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Pfeiffer Vacuum auf "Buy" mit einem Kursziel von 93 Euro belassen. Die Aktie des Vakuumpumpenherstellers habe sich im ersten Quartal deutlich besser als der Markttrend entwickelt, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Studie vom Donnerstag. Die jüngsten Branchendaten schürten die Zuversicht, dass Pfeiffers Halbleitergeschäft im laufenden Jahr ein gesundes Umsatzwachstum erzielen kann.

RHÖN-KLINIKUM AG

DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat Rhön-Klinikum auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Im Vergleich zu den Hauptversammlungen der beiden vergangenen Jahren sei die diesjährige Veranstaltung recht unspektakulär verlaufen, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Donnerstag. Die Aussagen des Managements seien beruhigend ausgefallen.

RHÖN-KLINIKUM AG

FRANKFURT - Die Investmentbank Equinet hat die Einstufung für Rhön-Klinikum nach der Hauptversammling auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 27 Euro belassen. Die Ergebnisse aus dem Treffen entsprächen den Erwartungen, schrieb Analyst Konrad Lieder in einer Studie vom Donnerstag. Er halte an seinem Votum und den Schätzungen fest.

S&P 500

LONDON - Die schweizerische Großbank Credit Suisse bleibt optimistisch für den US-Aktienmarkt und hat ihr Ziel für den S&P-500-Index angehoben. Eine Blasenbildung am Aktienmarkt sei möglich, noch sei es aber nicht so weit, schrieb Analyst Andrew Garthwaite in einer aktuellen Studie. Der Experte schraubte seine Prognose für den breit gefassten US-Aktienindex S&P 500 für Ende 2015 von 2170 auf 2200 Punkte nach oben. Damit sieht er im Vergleich zum aktuellen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von mehr als vier Prozent.

SCHNEIDER ELECTRIC

NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Schneider Electric nach einem Treffen mit Vorstandschef Jean-Pascal Tricoire auf "Overweight" mit einem Kursziel von 74 Euro belassen. Offenbar verlaufe beim Elektrotechnikkonzern das zweite Quartal schwächer als erwartet, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Donnerstag. Nachdem der Aktienkurs nachgegeben habe, biete sich rein bewertungstechnisch nun wieder eine attraktivere Einstiegsgelegenheit.

SCHNEIDER ELECTRIC

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Schneider Electric nach Zahlen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 65 Euro belassen. Der Elektrokonzern habe im zweiten Geschäftsquartal schwächer als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Fredric Stahl in einer Studie vom Donnerstag. Das lasse auch negative Rückschlüsse auf Konkurrenten wie ABB und Siemens zu.

SCHNEIDER ELECTRIC

PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für Schneider Electric von 81 auf 78 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Das zweite Quartal laufe für den Elektrotechnikkonzern schlechter als erwartet, schrieb Analyst Gael de-Bray in einer Studie vom Donnerstag mit Verweis auf jüngste Vorstandsaussagen. Der Experte kappte seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie bis 2017 um durchschnittlich 4 Prozent.

SCHNEIDER ELECTRIC

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Schneider Electric von 76 auf 74 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Da der französische Elektrotechnikkonzern ein schwächeres zweites Quartal erwarte, habe sie ihre Schätzungen gesenkt, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Donnerstag. Für die Jahre 2015 bis 2017 kappte die Expertin ihre Annahmen um 2 bis 5 Prozent und berücksichtigt zudem Währungseffekte.

SIEMENS AG

LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Siemens nach dem Besuch einer Fachmesse zur Energiewirtschaft auf "Underweight" mit einem Kursziel von 90 Euro belassen. Auf der Messe habe sich gezeigt, dass die Stimmung und Investitionsneigung im Gas-Energiegeschäft aktuell noch schlechter sei als bereits gedacht, schrieb Analyst James Stettler in einer Studie vom Donnerstag.

TAKKT

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Takkt auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 19 Euro belassen. Die Frühindikatoren für Europa und den USA ließen für die nächsten Monate ein positives Marktumfeld in den Kernmärkten des Spezialversandhändlers erwarten, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Donnerstag. Zudem sprächen die strukturellen Wachstumstrends im B2B-Spezialversandhandel weiterhin für einen Kauf der Aktie.

TOM TAILOR

MÜNCHEN - Die Baader Bank hat Tom Tailor auf "Hold" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Mit dem Eintritt in den kanadischen Markt setze der Modekonzern seine internationale Expansion fort, schrieb Analyst Volker Bosse in einer Studie vom Donnerstag. Die daraus entstehenden Chancen mache der schwache deutsche Markt mit seinem Umsatzanteil von 60 Prozent allerdings derzeit zunichte. Der Experte verwies in diesem Zusammenhang auf die jüngste Gewinnwarnung des Konkurrenten Gerry Weber.

UNICREDIT SPA

LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Unicredit von 6,56 auf 7,08 Euro angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Das deutliche Wachstum im Vermögensmanagement italienischer Banken sollte das Ertragswachstum 2015 und 2016 untermauern, schrieb Analyst Carlo Digrandi in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Es gebe Zeichen der Erholung. Der Experte erhöhte seine Schätzungen für das Kreditwachstum. Sie seien eher umsichtig, daher könnte es im Jahr 2016 noch zu positiven Überraschungen kommen.

VIVENDI SA

LONDON - Die US-Bank Citigroup hat das Kursziel für Vivendi von 21,50 auf 22,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Das höhere Ziel für die Aktie begründete Analyst Thomas Singlehurst in einer Studie vom Donnerstag mit gestiegenen Bewertungen der Beteiligungen. Für den Musik- und Medienkonzern spreche die hohe Liquidität, mit der das Unternehmen Transaktionen tätigen könne. Außerdem könnten die Anleger auf solide Barmittelausschüttungen hoffen. Allerdings überschätze der Markt die Chancen im Musikgeschäft und beim Sender Canal+. Zudem habe Vivendi in der Vergangenheit seine Barmittel nicht effektiv eingesetzt.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

HANNOVER - Die NordLB hat Volkswagen nach Absatzzahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 275 Euro belassen. Die rückläufigen Auslieferungen des Autobauers für die ersten fünf Monate 2015 seien nicht überzeugend gewesen, schrieb Analyst Frank Schwope in einer Studie vom Donnerstag. Zwar sei der gegenwärtige Rückgang auf dem wichtigen chinesischen Markt teils den Produktionsumstellungen in chinesischen Werken geschuldet, doch könnte sich der rückläufige Trend im Gesamtjahr nachfragebedingt verfestigen. Die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten in China dürften vorbei sein. Da er aber erwartet, dass der Konzern seine "Baustellen" angeht, sollte dies dann positive Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit sowie die Aktien-Entwicklung haben.

VOLKSWAGEN VORZÜGE

FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) nach Absatzzahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 278 Euro belassen. Die rückläufigen Verkäufe des Autobauers im Mai hätten etwas enttäuscht, räumte Analyst Daniel Schwarz in einer Studie vom Donnerstag ein. Jedoch in Deutschland stehe seit Jahresbeginn ein Absatzplus von 6 Prozent zu Buche. Die soliden Preisdaten in den meisten Regionen zeigten zudem, dass VW nicht auf aggressive Marktanteilsgewinne, sondern mehr auf Profitabilität setze.

WACKER CHEMIE AG

HANNOVER - Die NordLB hat die Einstufung für Wacker Chemie mit Blick auf den Siltronic-Börsengang auf "Halten" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Der Emissionspreis für die Halbleitersparte zu 30 Euro je Aktie liege lediglich am unteren Rand der zuvor bekannten Preisspanne, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer Studie vom Donnerstag. Nachdem ein erster Anlauf, Siltronic an die Börse zu bringen, im Jahr 2004 gescheitert sei, habe der Spezialchemiekonzern nun offenbar nichts riskieren wollen.

WACKER CHEMIE AG

FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Verkaufen" mit einem fairen Wert von 95 Euro belassen. Der Ausgabepreis von 30 Euro für die Siltronic-Papiere liege am unteren Ende der Preisspanne und unter seiner Erwartung von 34 Euro, schrieb Analyst Peter Spengler in einer Studie vom Donnerstag. Dies habe einen negativen Effekt von zwei Euro je Aktie auf seine Bewertung für den Spezialchemiekonzern.

WINCOR NIXDORF AG

HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Wincor Nixdorf nach Übernahmespekulationen auf "Hold" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Entgegen entsprechenden Presseberichten halte er eine Übernahme des Geldautomatenherstellers durch US-Konkurrent Diebold oder eine Fusion mit diesem für unwahrscheinlich, schrieb Analyst Torben Teichler in einer Studie vom Donnerstag. Am wahrscheinlichsten seien selektive Zu- oder Verkäufe beider Unternehmen.

WINCOR NIXDORF AG

ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Wincor Nixdorf nach Übernahmespekulationen auf "Neutral" mit einem Kursziel von 37 Euro belassen. Nach Berichten über ein Kaufinteresse des US-Konkurrenten Diebold habe der Geldautomatenhersteller wie erwartet erklärt, als eigenständiges Unternehmen bessere Chancen zu sehen, schrieb Analyst Sven Weier in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Er bleibe bei seiner Einschätzung, dass Wincor sich wegen des hohen Streubesitzes kaum gegen eine Übernahme wehren könnte. Zudem würde der Markt eine Übernahme nach einigen Gewinnwarnungen bevorzugen. Als mögliche weitere Interessenten könnten asiatische Wettbewerber oder Finanzinvestoren auf den Plan treten.

WIRECARD

NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Wirecard nach einer Fachkonferenz auf der "Conviction Buy List" belassen. Die Aussagen des Zahlungsabwicklers seien positiv gewesen, schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie vom Donnerstag. Wirecard dürfte weiterhin starkes organisches Wachstum erzielen, glaubt der Experte. Die jüngste Kursschwäche der Aktie sei eine attraktive Einstiegsgelegenheit./jha/


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