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Leasingauto ist großes finanzielles Risiko

Leasing scheint eine reizvolle Alternative zum Autokauf zu sein: Die große Anschaffungsinvestition entfällt, die monatlichen Raten sind überschaubar, und am Ende ist man den Wagen ohne viel Aufwand wieder los. Wer aber die monatlichen Zahlungen aus irgendeinem Grund nicht mehr aufbringen kann, hat ein großes Problem: Er kommt nicht aus dem Vertrag. „Das ist leider gar nicht möglich“, sagt Rechtsanwalt Tobias Goldkamp aus Neuss.

Die meisten Leasingverträge laufen drei Jahre. Vor Ablauf der Frist zu kündigen, geht nur in Ausnahmefällen: bei einem Totalschaden, bei Diebstahl des Wagens oder wenn der Leasingnehmer stirbt, erklärt ADAC-Rechtsexpertin Silvia Schattenkirchner. „Oder wenn das Fahrzeug gar nicht erst übergeben wird“, ergänzt Goldkamp. In allen anderen Fällen bleibt der Kunde in der Pflicht. „Und selbst wenn es ein Gewährleistungsproblem gibt, müsste der Kunde sich an den Autohändler halten.“

Verliert der Leasingnehmer seine Arbeit und damit das Einkommen, um die Raten zu stemmen, kann er nicht auf die Nachsicht der Leasingbank hoffen. „Es gibt gar keine Kulanz“, betont Schattenkirchner. „Das ist die Krux des Leasings, dass sich manche finanziell übernehmen, weil sie denken, sie könnten die drei Jahre überblicken.“ Diese Gefahr besteht vor allem für Existenzgründer und Selbstständige, die nicht wissen, wie sich Firma und Einnahmen entwickeln. „Aber denen wird natürlich geraten zu leasen, weil man das als Betriebsausgaben abschreiben kann.“

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09.04.2014, 17:39, Madrid (SIBE)

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