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Leitartikel: Gefahr für die Ölversorgung

In der Vergangenheit haben die Geopolitik oder genauer gesagt geopolitische Krisen stets einen großen Einfluss auf den Ölpreis gehabt. Zuletzt war es aber ruhig geworden. So spielte der iranisch-amerikanische Atomkonflikt nach der Annäherung der Parteien kaum noch eine Rolle beim Ölpreis. Aber auch vorher hielten sich die Preisanstiege selbst auf dem Höhepunkt der Spannungen in Grenzen. Nun könnte sich das aber wieder ändern: Die jüngsten Ereignisse im Irak haben das Zeug, die gesamte Ölregion am Persischen Golf zu destabilisieren. Die Ereignisse der vergangenen Tage sind bemerkenswert. In ganz kurzer Zeit haben die Kämpfer der sunnitisch geprägten Islamistenorganisation Islamischer Staat im Irak und Syrien (ISIS) fast die Hälfte des Irak überrannt, darunter die zweitgrößte Staat Mossul. Sie stehen nun vor den Toren der Hauptstadt Bagdad. Es besteht die Gefahr, dass die instabile und bislang unklug handelnde Regierung unter dem schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki fällt und damit die Hauptstadt unter die Kontrolle der schnell und brutal agierenden Kämpfer der ISIS fällt. Damit wäre der ohnehin geschwächte irakische Staat quasi am Ende. Eines der Kernländer der arabischen Welt würde damit zur weltweit wachsenden Gruppe der gescheiterten Staaten gehören.

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01.08.2014, 21:58, RBS Indikation

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