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Marktüberblick: Deutsche Börse nachbörslich gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt blieb zur Wochenmitte bei geringer Dynamik auf Rekordkurs. Der DAX schloss 0,04 Prozent höher bei 12.473 Punkten. Im Tagesverlauf markierte das Aktienbarometer eine neue historische Bestmarke bei 12.486 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 0,09 beziehungsweise 0,84 Prozent. Unter den 110 größten Werten gab es 64 Gewinner (60%) und 42 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 90,4 Millionen Aktien im Wert von 3,55 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,46). Stärkste Sektoren waren Banken, Technologiewerte und Bauwerte. Die größten Verlierer waren Versorger, Software-Aktien und Chemiewerte. Im DAX belegte die Aktie der Deutschen Bank die Spitzenposition mit plus 2,33 Prozent. Linde und Lufthansa stiegen um 1,39 und 1,02 Prozent. Daimler verbesserte sich trotz guter Quartalszahlen und der Anhebung der Ziele für 2017 lediglich um 0,20 Prozent. Die rote Laterne hielt BASF mit einem Minus von 1,05 Prozent. E.ON und SAP fielen um 1,05 respektive 0,73 Prozent. Nachbörslich war die Aktie der Deutschen Börse nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen und der Ankündigung eines Aktienrückkaufs gesucht.

An der Wall Street dominierten bei den Indizes zum Schluss die Minuszeichen. Die präsentierten Steuerpläne von Donald Trump ließen für den Geschmack der Marktteilnehmer zu viele Fragen offen. Der Dow schloss 0,10 Prozent tiefer bei 20.975 Punkten. Der Nasdaq 100 gab um 0,12 Prozent auf 5.541 Zähler nach. 56 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Zugewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. 287 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Healthcare und Consumer Discretionary. Die deutlichsten Abgaben waren bei Immobilienwerten und Herstellern nicht-zyklischer Konsumgüter zu beobachten.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge überwiegend in engen Grenzen. Der Dollar-Index verbesserte sich um 0,12 Prozent auf 98,95 Punkte. EUR/USD gab um 0,22 Prozent auf 1,0905 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierten sich der Franken und das Pfund Sterling fest, während Austral-Dollar und Kanada-Dollar Schwäche zeigten. Auch die anderen Rohstoffwährungen verzeichneten teils kräftige Kursverluste.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,07 Prozent tiefer bei 383,29 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich nach den US-Lagerbestandsdaten nach anfänglichen Zugewinnen um 1,09 Prozent auf 51,53 USD. Wie die US-Energiebehörde mitteilte, fielen die Rohöllagerbestände auf Wochensicht um 3,6 Millionen Barrel. Die Konsensschätzung hatte auf einen Rückgang um 1,7 Millionen Barrel gelautet. Dies war der dritte Rückgang in Folge. Als Belastungsfaktor wirkten weiter die Daten zu den Benzin- und Destillatebeständen. So stiegen die Benzinbestände um 3,4 Millionen Barrel, während Experten im Schnitt mit einem Rückgang um 1 Million Barrel gerechnet hatten. Die Bestände an Destillaten (Diesel und Heizöl) stiegen um 2,7 Millionen Barrel. Hier war ebenfalls ein Rückgang um 1 Million Barrel prognostiziert worden. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,19 Prozent auf 3,14 USD. Comex-Kupfer legte um 0,39 Prozent auf 2,59 USD zu. Gold verlor 0,24 Prozent auf 1.264 USD. In Euro erholte sich der Goldpreis auf 1.164 EUR und reagierte damit auf die erreichte Unterstützung der 200-Tage-Linie. Silber und Platin gaben um 0,66 beziehungsweise 0,52 Prozent nach. Palladium verteuerte sich um 1,55 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,16 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel in einer Gegenbewegung nach der jüngsten Rally um drei Basispunkte auf 0,36 Prozent. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,39 Prozent auf 161,33 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes endete drei Basispunkte tiefer bei 2,32 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,08 Prozent tiefer bei 149,21 Punkten. Die Bank of Japan (BoJ) beließ wie erwartet ihre Geldpolitik unverändert.

Heute haben die Anleger eine wahre Flut an Konjunkturdaten und Quartalszahlen von Unternehmen zu verdauen. Im Fokus steht die Entscheidung der EZB an Nachmittag. Aus dem DAX berichten BASF, Deutsche Bank, Lufthansa, Bayer und Beiersdorf über den Geschäftsverlauf. Bei RWE findet die Hauptversammlung statt.

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