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Marktüberblick: Nasdaq 100 dreht nach Rekordhoch ins Minus

COMMERZBANK

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte nach einem volatilen Geschäft die negativen Vorzeichen. Händler verwiesen auf eine abwartende Haltung im Vorfeld der FOMC-Minutes am Abend sowie des heute und morgen stattfindenden Treffens zwischen den Regierungschefs der USA und China. Der DAX schloss 0,52 Prozent tiefer bei 12.218 Punkten. Der TecDAX verlor 0,20 Prozent auf 2.041 Punkte. Gegen den Trend konnte der MDAX um 0,16 Prozent auf 24.010 Punkte vorrücken. Im 110 Werte umfassenden HDAX gab es 48 Gewinner (44%) und 61 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 52 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 86,6 Millionen Aktien im Wert von 3,11 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,35). Stärkste Sektoren waren Banken, Rohstoffwerte und Versorger. Die deutlichsten Verluste sahen Automobilwerte, Pharma & Healthcare-Werte und Telekomwerte. An der DAX-Spitze verbesserte sich die Aktie der Commerzbank nach einer positiven Analystenstudie um 2,04 Prozent. RWE und Merck verbesserten sich um 0,94 beziehungsweise 0,32 Prozent. Am anderen Indexende büßte Continental 1,52 Prozent ein. FMC und Linde gaben um 1,40 und 1,16 Prozent nach. Im TecDAX haussierten Medigene und Evotec nachrichtengetrieben um 6,79 respektive 3,94 Prozent. Drägerwerk litt unter einem negativen Analystenkommentar und verlor als Schlusslicht 5,05 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow 0,19 Prozent tiefer bei 20.648 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es nach zwischenzeitlicher Markierung eines neuen Rekordhochs um 0,40 Prozent abwärts auf 5.419 Zähler. Veröffentlichte Konjunkturdaten boten ein uneinheitliches Bild. Während die ADP-Arbeitsmarktdaten positiv überraschten, enttäuschte der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor. Das am Abend veröffentlichte Protokoll der letzten FOMC-Sitzung überraschte mit der Aussage, dass die Notenbanker über eine Verkleinerung der Bilanzsumme noch im laufenden Jahr gesprochen haben. 64 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. 96 neuen 52-Wochen-Hochs standen 28 neue Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Versorger und Immobilien. Die mit Abstand deutlichsten Abgaben waren bei Finanzwerten zu beobachten.

Der Dollar-Index endete nach zwischenzeitlicher Markierung eines 3-Wochen-Hochs 0,07 Prozent tiefer bei 100,45 Punkten. EUR/USD notierte nach einem richtungslosen Handel 0,03 Prozent höher bei 1,0675 USD. Intraday schwankte das Währungspaar zwischen 1,0635 USD und 1,0689 USD. Von den anderen Hauptwährungen fiel das Pfund Sterling mit deutlichen Zugewinnen auf, während der Franken gegenüber allen anderen Majors Verluste verbuchte.

Der S&P GSCI Rohstoffindex legte um 0,33 Prozent auf 390,70 Punkte zu. Brent-Öl notierte 0,15 Prozent tiefer bei 54,09 USD nachdem im Tagesverlauf ein neues Mehrwochenhoch bei 55,09 USD erreicht worden war. Die EIA meldete einen Anstieg der US-Rohölbestände um 1,6 Millionen Barrel auf ein neues Rekordhoch. Erwartet hatten Analysten hingegen im Schnitt einen Rückgang um 435.000 Barrel. Der Preis für US-Erdgas gab um 0,70 Prozent auf 3,27 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich um 2,45 Prozent auf 2,68 USD. Gold notierte nach zwischenzeitlicher deutlicher Schwäche am Ende unverändert bei 1.255 USD (1.177 EUR). Silber und Platin gaben um 0,07 beziehungsweise 0,49 Prozent nach. Palladium verteuerte sich um 0,13 Prozent auf 808,00 USD.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,06 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte tiefer bei 0,25 Prozent. Der Euro-Bund-Future legte um 0,11 Prozent auf 162,56 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 2,34 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte bewegten sich heute früh auf breiter Front südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,88 Prozent auf 146,13 Punkte nach. Konjunkturseitig enttäuschte der chinesische Caixin-PMI für den Dienstleistungssektor. Er fiel im März von zuvor 52,6 auf 52,2 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit sechs Monaten. Experten hatten im Schnitt einen Anstieg auf 53,2 Zähler prognostiziert.

Heute stehen konjunkturseitig die Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie im Fokus. Von Interesse sind daneben das Sitzungsprotokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der EZB sowie vor allem das Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Unternehmensseitig halten Henkel und Sartorius ihre Hauptversammlungen ab. Geschäftszahlen veröffentlichen unter anderem Hella Hueck, Gerresheimer, Wirecard, VTG und S&T.

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