Trotz der eskalierenden Euro-Krise hat die Industrie im Währungsraum ihre Schrumpfkur nicht weiter verschärft. Der Einkaufsmanagerindex bremste seine Talfahrt und verharrte mit 45,1 Punkten auf dem Vormonatsniveau, teilte das Markit-Institut am Montag nach endgültigen Angaben mit. Zugleich wurde die erste Schätzung um 0,3 Zähler übertroffen. Dennoch blieb das Barometer auf dem tiefsten Stand seit knapp drei Jahren. „Die Daten deuten auf eine Schrumpfung des Industriesektors im zweiten Quartal um zirka ein Prozent hin. Der Abwärtstrend dürfte sich im zweiten Halbjahr 2012 weiter beschleunigen“, sagte Markit-Chefökonom Chris Willia
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