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Empörung über „dummdreisten“ Söder

Markus Söder hat mit Äußerungen zu Griechenland harsche Kritik auf sich gezogen. Bayerns Finanzminister hatte sich dafür stark gemacht, dass die Hellenen die Euro-Zone schnellstens verlassen. Er begründete dies mit einem erheblichen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland, sollte Griechenland im Euro verbleiben. Er verwies auf die Signalwirkung eines Ausscheidens für andere schuldengeplagte Euro-Länder wie Italien und Spanien: Diese müssten sehen, was passiert, wenn man seine Schulden nicht zahlt. Er fügte hinzu: „Irgendwann muss jeder bei Mama ausziehen, und die Griechen sind jetzt so weit.“

„‘Bei Mama ausziehen‘...  Ausgerechnet vom dummdreisten Söder“, wies der europapolitische Sprecher der Grünen-Bundestagfraktion, Manuel Sarrazin, die Äußerungen zurück. „Aus einem Land, dem die Demokratie nach zwei angezettelten Weltkriegen von ‚Mama‘ geschenkt wurde, sollte man mal ganz brav zuerst die eigenen Hausaufgaben machen“, schrieb Sarrazin auf seiner Facebook-Pinnwand.

Auch die SPD reagierte empört auf Söders Äußerungen. „Markus Söder ist und bleibt ein gewissenloser Krawallmacher“, sagte Vize-Fraktionschef Joachim Poß. Söders neueste Äußerungen ignorierten die enormen Kosten und Gefahren für die gesamte Euro-Zone.

Widerspruch erhielt Söder auch aus der Schwesterpartei CDU. Ein etwaiger Euro-Austritt sei eine Entscheidung Athens, „und das Letzte, was man da braucht sind Ratschläge aus Deutschland“, sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister dem „Tagesspiegel“. Eine Austrittsdebatte sei schädlich und trage nicht zur Lösung der Probleme bei. „Sie sorgt vielmehr für

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