ahe - Nach dem schwarzen Jahr 2011 fährt der Energieversorger Eon in diesem Jahr wieder deutlich höhere Gewinne ein. Wie der Düsseldorfer Dax-Konzern mitteilte, kletterte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten sechs Monaten um mehr als 50 % auf rund 6,7 Mrd. Euro. Der um Sondereffekte bereinigte, so genannte nachhaltige Konzernüberschuss sprang im ersten Halbjahr auf rund 3,3 (i. V. 0,9) Mrd. Euro. Weitere Zahlen zum aktuellen Geschäftsverlauf will Eon erst bei der Vorlage des Halbjahresberichts am nächsten Montag nennen. Die deutliche Gewinnsteigerung ist keine Überraschung, denn zum einen sind in diesem Jahr nicht noch einmal Sonderbelastungen aufgrund des Atomenergieausstiegs angefallen. Und zum anderen profitiert der Konzern von der Einigung mit seinem größten Gaslieferanten Gazprom über neue Lieferkonditionen. Wie bereits seit einem Monat bekannt, hatte diese Einigung in der Halbjahrsbilanz 2012 einen positiven Ebitda-Effekt von rund 1 Mrd. Euro. Die im Zuge des Gazprom-Deals angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr wurden von den Düsseldorfern jetzt noch einmal bekräftigt.
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