Der Vorstoß aus der CDU zur steuerlichen Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften stößt quer durch die politischen Lager auf Zustimmung. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) bekundete am Dienstag ihre Unterstützung, die SPD setzte sich für einen parteiübergreifenden Gesetzesantrag ein. Ablehnend äußerte sich dagegen die CSU.
13 Bundestagsabgeordnete der CDU hatten am Montag in einer gemeinsamen Erklärung gefordert, homosexuelle Lebenspartnerschaften steuerlich der Ehe gleichzustellen. Zu den Unterzeichnern gehören Fraktionsvize Ingrid Fischbach (CDU) und CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn. Die Fraktionsführung war nach Angaben aus Unionskreisen vorab über die Initiative informiert und will sie nach der Sommerpause diskutieren.
Ministerin Schröder sagte der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag, in lesbischen und schwulen Lebenspartnerschaften übernähmen die Partner dauerhaft Verantwortung und lebten damit "konservative Werte". Zustimmung zu der CDU-Initiative kam auch aus der FDP. "Es ist gut, wenn die Union nun unseren Vorschlägen zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften bei der Einkommensteuer folgt", erklärte der FDP-Abgeordnete Michael Kauch. Das Jahressteuergesetz 2013 biete die Möglichkeit, dies sch
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