Beruhigende Konjunkturdaten aus China haben die Aktienmärkte in Fernost am Freitag gestützt. Die zweitgrößte Volkswirtschaft wuchs im zweiten Quartal zwar so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr. Das BIP-Plus von 7,6 Prozent lag aber im Rahmen der Erwartungen. Die Anleger zeigten sich daher erleichtert, dass böse Überraschungen ausblieben und zunächst kein noch schärferer Abschwung droht. Allerdings wagten sie sich vor dem Wochenende nicht weit aus der Deckung. Zumal die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Italiens fast auf Ramschniveau herunterstufte und damit die Furcht vor einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise in Europa und der Folgen für die Weltkonjunktur schürte. Große Kursbewegungen blieben daher aus.
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