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DAX: Es wird ungemütlicher

Nach mehreren Tagen mit steilen Zuwächsen könnte die kommende Woche dem DAX eine Konsolidierung bescheren, die mit dem Freitagverlust von knapp 2 Prozent wohl bereits begonnen hat. So hat auch die Wallstreet am Freitagabend deutliche Verluste hinnehmen müssen, die von den asiatischen Börsen am frühen Montagmorgen fortgesetzt wurden.

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Die wichtigste Ursache ist ein alter Bekannter, nämlich Griechenland. Im Zusammenhang mit dem morgen beginnenden Besuch der Troika in Athen, in dessen Rahmen die Konsolidierungsfortschritte beurteilt werden sollen, häufen sich die Stimmen, die vor der Zahlung weiterer Hilfen oder vor der Aufweichung der Bedingungen warnen und stattdessen für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone plädieren. Entsprechende Aussagen sind aus den Kreisen des IWF ebenso zu vernehmen wie aus der deutschen Politik. Welchen Verlauf die Debatte nimmt, ist derzeit kaum noch abzuschätzen. Klar ist aber, dass die Unsicherheit wieder zunimmt.

Dies könnten die Anleger nutzen, um die hohen Gewinne der letzten Wochen mitzunehmen, zumal der DAX mit dem Verlust am Freitag auch charttechnisch zunächst an der Widerstandszone von 6.800 Punkten gescheitert ist. Nun hat es den Anschein, als müsste der DAX erst wieder Kräfte sammeln, bis er diese Hürde überspringen kann. Wie weit die Konsolidierung gehen wird, bleibt abzuwarten und wird wohl vor allem davon abhängen, mit welcher Wucht das Thema Euroschuldenkrise nun zurückkommt. Andererseits könnten viele Anleger, die von der bisherigen Erholung überrascht wurden, größere Kursrücksetzer als Kaufgelegenheit nutzen und das Abwärtspotenzial begrenzen.

 

Autor: Dr. Adam Jakubowski

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Kursinformationen

24.05. 17:45 Xetra 8.305,32 Pkt. Chart
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