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Nikkei fällt auf tiefsten Stand seit Anfang Dezember

Reuters

Tokio (Reuters) - Zunehmende Verunsicherung über den Kurs der US-Politik unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump hat die Aktienmärkte in Japan belastet.

Auch die Möglichkeit, dass Großbritannien bei einem Austritt aus der Europäischen Union auf den Zugang zum EU-Binnenmarkt verzichten könnte, dämpfte die Stimmung. "Europa bestimmt heute die Schlagzeilen, und der Fokus liegt gerechtfertigterweise auf Mays Rede und auch auf den Trump-Interviews mit europäischen Zeitungen", sagte Stefan Worrall, Direktor für das japanische Aktiengeschäft bei Credit Suisse. Vor allem die Aussagen Trumps zu seinen wirtschaftspolitischen Plänen sorgten für Verunsicherung. "Optimismus und Hoffnung schwinden, und die Realität sorgt für Ernüchterung."

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Vormittag 0,6 Prozent tiefer bei 18.980 Punkten und fiel zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,7 Prozent auf 1519 Zähler. Außerhalb Japans war die Stimmung etwas besser. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte unverändert.

Der Yen legte zu, ein Dollar kostete 114,05 Yen. Vor der Rede Mays nutzten viele Anleger die japanische Währung als sicheren Hafen. May will laut Redetext einen Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion. Der Euro legte etwas zu zum späten New Yorker Handel auf 1,0610 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 1,0101 Franken je Dollar und 1,0723 Franken je Euro gehandelt.

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