Für einen optimalen Ausdruck erlauben Sie bitte den Druck von Hintergrundfarben und -bildern

Ölpreis nach US-Luftangriff im Aufwind, Gold hingegen schwächelt

Vontobel

Ölpreis nach US-Luftangriff im Aufwind, Gold hingegen schwächelt

Vontobel News
goldkugel.jpg

US-Luftangriff lässt Ölpreise nach oben steigen

Die Ölpreise haben in der vergangenen Woche mit einem Anstieg auf die Nachricht eines US-Luftangriffs auf einen Militärflughafen in Syrien reagiert. Der Preis der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze bis auf 56,08 Dollar, womit der höchste Stand seit dem 7. März erreicht wurde. Syrien selbst ist kein wichtiges Förderland, eine Eskalation des Syrien-Krieges könnte aber im Ernstfall auch wichtige Öl-Förderländer betreffen, hieß es am Markt zur Begründung. „Mit den wieder in den Vordergrund rückenden geopolitischen Spannungen ist eine Komponente hinzugekommen, welche den Ölpreis in nächster Zeit unterstützen dürfte“, kommentierte die Commerzbank.

Die USA hatten in der Nacht auf Freitag als Vergeltungsmaßnahme für einen mutmaßlichen Giftgasangriff, einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien angegriffen. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums wurden 59 Raketen des Typs Tomahawk abgeschossen.

Der Syrien-Konflikt könnte aktuell nicht der einzige Treiber für weiter steigende Notierungen sein. Außerplanmäßige Produktionsausfälle in Kanada sowie in Libyen beflügelten zuletzt ebenfalls den Preis des schwarzen Goldes. In Kanada legte ein Feuer eine wichtige Produktionsanlage lahm, in Libyen wurde offenbar laut Bloomberg die Förderung im größten Ölfeld des Landes durch eine blockierte Pipeline unterbrochen.

Auch die politische Krise in Venezuela sorgte zuletzt für Sorgen über mögliche Förderengpässe. Venezuela verfügt über die größten nachgewiesenen Schwerölreserven der Welt (301 Mrd. Barrel). Gegenwärtig produziert Venezuela aber lediglich 2 Mio. Barrel/Tag. „Venezuela liegt im Vergleich zu Ländern mit ähnlich hohen Reserven abgeschlagen zurück, da mit der Verwässerung der sog. "Apertura Petrolera"-Reformen von 1995, die dem Ölsektor nachhaltig Auftrieb verliehen hätten, im Jahr 2001 ein steter Rückgang der Investitionen zu beobachten war“, erklären Experten der HSH Nordbank.

Discount-Zertifikate auf Brent Crude Oil Future

WKN Cap Discount* max. Rendite** Laufzeit Akt. Kaufpreis* Details
VN72YA USD 52,00 13,70% 6,54% 26.10.2017 EUR 45,98 hierKlicken.png
VN725Y USD 55,00 10,36% 8,48% 26.10.2017 EUR 47,75 hierKlicken.png
VN725Z USD 58,00 7,55% 10,94% 26.10.2017 EUR 49,23 hierKlicken.png

Hier geht es zu weiteren Produkten...

Gold: Das Krisenmetall fällt vom Fünfmonatshoch zurück

Der Goldpreis ist zu Beginn der Handelswoche vor Ostern von einem zuvor erreichten Fünfmonatshoch deutlich zurückgefallen. Zunächst hatte das Krisenmetall in der Nacht zu Freitag mit einem Preissprung auf den US-Militärschlag gegen Syrien reagiert. In der Spitze kletterte der Goldpreis bis auf 1.269,46 Dollar je Feinunze und erreichte damit das höchste Niveau seit November 2016. Das Edelmetall profitierte damit von seinem Ruf als „sicherer Hafen“. Die Aufmerksamkeit wanderte jedoch im weiteren Handelsverlauf recht schnell wieder in Richtung USA, wo der US-Arbeitsmarktbericht für März veröffentlicht wurde. Zwar enttäuschte die Zahl der neu geschaffenen Stellen mit lediglich 98.000 (Konsensschätzung 185.000), jedoch sank die Arbeitslosenquote überraschend von 4,7 Prozent auf 4,5 Prozent – der niedrigste Stand seit Mai 2007. Zu Beginn der neuen Handelswoche konnten weder die geopolitischen Krisen noch die Sorge um eine schwächelnde US-Wirtschaft dem Goldpreis merklich Auftrieb verleihen. Nachdem das Edelmetall während des Handels in London noch auf rund 1.255 Dollar taxiert wurde, bröckelten die Notierungen im Verlauf des Nachmittags ab. Im Tief fiel das Edelmetall wieder unter die Marke von 1.250 Dollar zurück. In den kommenden Wochen könnten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen den Takt für das Edelmetall vorgeben. US-Zinserhöhungen sind dabei offensichtlich nicht so schädlich für das gelbe Metall wie mitunter prophezeit. Auch fehlt es an dem befürchteten Gegenwind durch den starken US-Dollar, wie Helaba-Analyst Heinrich Peters im aktuellen „Rohstoffreport“ schreibt. Letztlich könnten die geopolitischen Sorgen zusammen mit der sprunghaften US-Regierungspolitik das Edelmetall wieder nach oben befördern. „Die institutionellen Anleger scheinen vor diesem Hintergrund langsam wieder Fährte aufzunehmen, die Netto-Long-Positionen nichtkommerzieller Marktteilnehmer anzuziehen. Sobald der hartnäckige Widerstandsbereich bei 1.260 US-Dollar genommen ist, dürften auch große Finanzinvestoren vermehrt bei Gold einsteigen“, schrieb Peters. Der weitere Verlauf bleibt dennoch abzuwarten.

Bonus Cap-Zertifikate auf Gold (Troy Ounce)

WKN Cap Barriere Laufzeitende Bonusrendite** Aktueller Briefkurs* Details
VN8DL5 USD 1.600,00 USD 1.100,00 16.03.2018 6,54% EUR 141,64 hierKlicken.png
VN8DL8 USD 1.600,00 USD 1.150,00 15.12.2017 7,97% EUR 139,92 hierKlicken.png

Hier geht es zu weiteren Produkten...

Verhaltener Optimismus bei Kupferproduzenten

Der Preis des Industriemetalls Kupfer hat sich in den vergangenen sechs Monaten um beinahe 25 Prozent erholt. In der zu Ende gehenden Woche traf sich die Kupferindustrie zur CRU World Copper Conference in Santiago de Chile. Die meisten Minengesellschaften blicken nach Beobachtung der LBBW dabei „verhalten optimistisch“ in die Zukunft. Nach Ansicht der chilenischen Bergbauministerin Aurora Williams dürfte die Branche das Schlimmste mittlerweile überstanden haben. Auch Streiks in Kupferminen könnten das Angebot in den kommenden Monaten und Jahren begrenzen und damit dem Kupferpreis zu weiteren Anstiegen verhelfen, nachdem es in diesem Jahr bereits zu Streiks in Chile und Peru gekommen war. Zusätzliche Kupferexporte aus Indonesien könnten hingegen die Angebotssituation entspannen, wenn ein Exportverbot für Kupfererze in Kürze aufgehoben werden würde.
*) Stand: 11.04.2017

**Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitäts- / Währungsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Faktor-Zertifikaten um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.

Die Termsheets zu den Produkten stehen für Sie zum Download auf zertifikate.vontobel.com bereit.
Alle unsere Neuemissionen finden Sie unter:
zertifikate.vontobel.com
Die von Vontobel emittierten Zertifikate, Aktienanleihen und Hebelprodukte können Sie von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr außerbörslich handeln und börslich von 9:00 bis 20:00 Uhr.
Telefon: 00800 93 00 93 00 (gratis)
Telefax: +49 69 69 59 96-290
zertifikate@vontobel.de

zertifikate.vontobel.com
www.vontobel.com
Hinweis:
Diese Produktwerbung ist keine Finanzanalyse i.S.d. § 34b WpHG und genügt daher auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit der Finanzanalyse und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen.

Um ausführliche Informationen, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition in die derivativen Finanzinstrumente verbundenen Risiken, zu erhalten, sollten potentielle Anleger den Basisprospekt lesen, der nebst den Endgültigen Angebotsbedingungen und etwaigen Nachträgen zu dem Basisprospekt auf der Internetseite des Emittenten www.vontobel-zertifikate.de veröffentlicht ist. Darüber hinaus werden der Basisprospekt, etwaige Nachträge zu dem Basisprospekt sowie die Endgültigen Angebotsbedingungen beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten. Näheres über Chancen und Risiken einer Anlage in derivative Finanzinstrumente erfahren Sie in der Broschüre "Basisinformationen über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen", welche Ihr Anlageberater Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Angebot und dem Verkauf der derivativen Finanzinstrumente können Gesellschaften der Vontobel-Gruppe direkt oder indirekt Provisionen in unterschiedlicher Höhe an Dritte (z.B. Anlageberater) zahlen. Solche Provisionen sind im Finanzinstrumentspreis enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf Nachfrage bei Ihrer Vertriebsstelle. Ohne Genehmigung darf diese Produktwerbung nicht vervielfältigt bzw. weiterverbreitet werden.

Impressum:
Bank Vontobel Europe AG
Niederlassung Frankfurt am Main
Bockenheimer Landstrasse 24
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 800 93 00 93 00
Fax: +49 69 69 59 96-3202
E-mail: zertifikate@vontobel.de
Gesellschaftssitz:
Bank Vontobel Europe AG
Alter Hof 5
DE-80331 München
Aufsichtsrat: Dr. Martin Sieg Castagnola (Vorsitz)
Vorstand: Dr. Wolfgang Gerhardt (Sprecher), Thomas Fischer, Andreas Heinrichs, Jürgen Kudszus
Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 133419
USt.-IdNr. DE 264 319 108
Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Sektor Bankenaufsicht
Graurheindorfer Straße 108
53117 Bonn
Sektor Wertpapieraufsicht/Asset-Management
Marie-Curie-Str. 24 - 28
60439 Frankfurt am Main
countImage_19130336158edd94443fa70204776

Weitere Emittenten-News

weitere News
Stammdaten
Kontakt: Vontobel
Bank Vontobel Europe AG
Bockenheimer Landstraße 24
D-60323 Frankfurt
E-Mail: zertifikate@vontobel.de.de
Info-Telefon: 00800 93 00 93 00 (kostenlos)
Kontakt-Fax: +49 (0)69 69 59 96-290
Internet: http://www.vontobel-zertifikate.de
Reuters: VTWTS

Kurs zu Goldpreis Rohstoff

  • 1.252,68 USD
  • -0,62%
23.05.2017, 20:53, Deutsche Bank Indikation
Zugehörige Produkte
Aktienanleihen
WKNFälligkeitKupon p.a.Max. ErtragGeldBrief
VN7KF2 12,800+37,61%88,3288,42
VN7KF1 11,500+34,63%89,2889,38
VN7KF0 10,200+30,89%90,2590,35
weitere Produkte
Bonuszertifikate
WKNFälligkeitBarriereMax. ErtragGeldBrief
VN7KHF n.a.+25,31%15,6415,71
VL1PFS n.a.+24,20%14,3514,41
VN72WZ n.a.+23,49%17,3017,39
weitere Produkte

Zugehörige Derivate auf Goldpreis (Spo... (1.556)