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Ölpreise bleiben unter Druck

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag unter Druck geblieben. Bereits zum Wochenauftakt hatten überraschend schwache Zahlen vom US-Immobilienmarkt für Verluste gesorgt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Dienstagmittag 107,92 US-Dollar. Das waren 23 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur September-Auslieferung fiel um 59 Cent auf 106,35 Dollar.

Der jüngste Höhenflug scheint damit vorerst beendet. Enttäuschende Daten vom US-Häusermarkt hatten zuletzt Sorgen geweckt, dass das Wachstum in der weltgrößten Volkswirtschaft ins Stocken gerät und so die Kauflaune am Ölmarkt gedrückt.

Allerdings dürfte der Preisrückgang seit Wochenbeginn auch auf Gewinnmitnahmen von kurzfristig orientierten Anlegern zurückzuführen sein, kommentierte ein Rohstoff-Experte. Diese Investoren könnten jedoch bei niedrigeren Preisen rasch wieder einsteigen. Dafür spreche unter anderem die Erwartung eines erneuten Abbaus der Rohöllagerbestände in den USA. Im weiteren Handelsverlauf könnten erneut Daten vom US-Immobilienmarkt für Kursbewegungen sorgen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 106,14 Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./ees/jsl/hbr

Kurs zu Ölpreis Brent Rohstoff

  • 110,10 USD
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24.04.2014, 17:31, RBS Indikation

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