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Ölpreise tendieren uneinheitlich

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag bis zum Abend hin keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Während amerikanisches Rohöl im Preis stieg, gab Nordseeöl der Marke Brent nach. Gegen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) Brent zur Lieferung im März 107,76 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Ölsorte WTI stieg indes um 73 Cent auf 97,46 Dollar.

Für tendenzielle Belastung sorgten Konjunkturdaten aus China, dem neben den USA weltgrößten Ölverbraucher. Der von der Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex fiel im Januar auf ein Sechsmonatstief und unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das deutet auf eine schrumpfende Industrieproduktion hin, was die Rohölnachfrage aus China belasten könnte.

Gegen Abend bekamen die Ölpreise indes moderaten Auftrieb. Händler verwiesen auf neue Lagerdaten aus den USA. Dort sind die Benzinvorräte in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Begrenzt wurde der Preisauftrieb indes von den Beständen an Rohöl und Destillaten, die zulegten.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) legte zuletzt hingegen weiter zu. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 105,62 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./bgf/jsl

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24.04.2014, 22:05, NYSE

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