Politik & Volkswirtschaft

Wall Street geht die Puste aus

Der Wall Street ist am Montag nach einer sechswöchigen Gewinnserie die Puste ausgegangen. Einige Händler nutzten den Wochenauftakt, um Kasse zu machen. "Die Aktien sind in die neue Handelswoche in einem überkauften Markt gestartet", sagte Bruce Bittles, Chef-Investmentstratege beim Vermögensverwalter Baird. Es fehlten zudem Impulse, um neue Käufer anzulocken. Auch die Diskussion um neue Milliardenlöcher in Griechenland verunsicherte die Anleger. Eine weitere Milliarden-Übernahme in der Versicherungsbranche verhinderte größere Verluste an den New Yorker Börsen.

Händler sahen noch immer Chancen für steigende Kurse: "Man kann im Prinzip Licht am Ende des Tunnels ausmachen", sagte Jack de Gan von Harbor Advisory in New Hampshire. "Der Markt hat den Spielraum, bis Ende des Jahres beim S&P die Marke von 1500 zu erreichen."

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit 13.271 Punkten kaum verändert. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 13.230 und 13.276 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 trat mit 1418 Zählern auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq bewegte sich ebenfalls nicht vom Fleck und notierte zuletzt mit 3076 Punkten. In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent tiefer auf 7033 Punkten aus

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