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Polizei vermutet politisches Motiv hinter Messerattacke

Reuters

Köln (Reuters) - Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund bei dem Messerangriff auf die Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker.

Der Täter habe erklärt, die Politikerin "gezielt und bewusst" aus fremdenfeindlichen Motiven heraus angegriffen zu haben, erklärte der leitende Ermittler Norbert Wagner auf einer Pressekonferenz am Samstag in Köln. Polizeipräsident Wolfgang Albers wies darauf hin, dass Reker in Köln für die Unterbringung von Flüchtligen zuständig ist. Landesinnenminister Ralf Jäger teilte mit, auch der Landesverfassungsschutz werde in die Ermittlungen eingebunden.

Es gebe keine Erkenntnisse darüber, ob der Täter Komplizen habe, sagte Wagner weiter. Die Ermittlungen stünden ganz am Anfang. Oberstaatsanwalt Ulf Willhuhn wies darauf hin, das unklar sei, ob der Täter möglicherweise geistig verwirrt ist. Der 44 Jahre alte Mann werde deswegen psychiatrisch untersucht. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen seit Jahren arbeitslosen Maler und Lackierer, der von Nachbarn als unauffällig beschrieben werde und der Polizei bislang noch nicht aufgefallen sei. Er habe ein Bowie-Messer und ein Butterfly-Messer bei sich gehabt.

Reker sei schwer verletzt und noch nicht über den Berg. Weitere vier Menschen seien von dem 44-Jährigen verletzt worden, eine Frau ebenfalls schwer.

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